March 16th, 2006 Deutschentest, Uncategorized
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So. Jetzt spielen wir Kettenspiel (auch Hessentest oder Deutschentest genannt). Damit nicht jeder alle Fragen aus einem Themenbereich beantworten muss, beantworte ich hier die Fragen 1, 11, 21, 31, 41, 51, 61, 71, 81 und 91:
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March 16th, 2006 Uncategorized
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Früher oder später dürfte es uns erwischen. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir an der aviären Influenza dahinsiehen sollte jedoch sehr gering sein. Geringer als beispielsweise das Risiko, beim Transport des Stubentigers ins Tierheim bei einem Verkehrsunfall zu sterben.
Anyway: H5N1 hat die Dreiflüssestadt erreicht. Und ich habe mich schon gewundert, warum keiner mehr die Enten hier füttert und die Viecher so hungrig sind.
PS: Nachtrag! Ich füttere die Enten natürlich nur außerhalb des Geflügelpest-Sperrbezirkes. Wäre ja noch schöner…
March 8th, 2006 Gadgets, Linux und BSD
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Intel und Microsoft haben verstanden: XP Tablet Edition ist zu fett, zum Tablett umgebaute Notebooks sind zu groß, zu schwer und zu unhandlich. Also greift man die längst vorhandene Subnotebook-Technologie, paart sie mit PDA-Features und heraus kommen Geräte, die — nunja — bislang total hässlich aussehen:
http://news.com.com/2300-1044_3-6046778-1.html?tag=ne.gall.pg
Immerhin ein interessanter Ansatz, auch wenn bei den Prototypen die Akkaulaufzeit und das Finish wirklich unterirdisch sein sollen.
Heute sollen weitere Spezifikationen veröffentlich werden. Dann wissen wir, ob man mit Festplatten arbeitet, oder einfach vier GB Flash draufpackt. Sehr interessant sind diese Geräte hinsichtlich der Zukunft von Maemo. Denn mit einem x86 kompatiblen Betriebssystem und genügend RAM/ROM/HDD werden auch Anwendungen laufen, die auf dem Nokia 770 ganz simpel an den bereitstehenden Ressourcen scheitern.
Da Intel als Entwicklungspartner mit an Bord ist, gilt als sicher, dass die Hardwareplattform offen genug ist, um auch andere Betriebssysteme als das wohl auf den Prototypen verwendete modifizierte Windows XP zu unterstützen. Schließlich dürfte man es sich kaum entgehen lassen wollen, wenn die Hersteller von Terminals bspw. für die Datenerfassung in der Logistik oder im Gesundheitswesen weitgehend unmodifizierte Hardware ordern und ihre Softwarewünsche auf Basis von Linux umsetzen.
Auch Spekulationen um ein Apple-Tablet dürften neuen Schwung bekommen: nachdem OS X offiziell auf x86-Prozessoren verkauft wird, dürfte ein weitgehend Origami entsprechendes Tablet von Apple keinen großen Aufwand mehr bedeuten.
February 28th, 2006 Billigautos
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Auto Motor und Sport hat die ersten Bilder einer Studie Steppe, die den Logan Kombi vorweg nimmt. Denkt man sich das ganze Plastik weg, erhält man einen guten Ausblick auf den künftigen Kombi des Logan. Interessant ist, dass die Seitenflächen fast senkrecht stehen, was die Ableitung einer Hochdach- bzw. Transporterversion (ohne hintere Türen) deutlich erleichtert.
Einen längeren Radstand als die Limousine hat der Kombi ja bereits. Für den Transporter und Pickup ließe sich der hintere Überhang noch etwas vergrößern. Die typischen 1,80m Ladefläche dürften damit kein Problem sein. Mal gespannt, was der Pariser Salon bringen wird…
February 25th, 2006 Enten
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Was ist das für ein Tier? Dieses Vieh dachte vorher, ich hätte was zu Fressen dabei. Nun, unter tollkühnem Einsatz meines Lebens entstand dieses Foto mit dem Palm Zire 72 (deshalb der Pinkstich).
Kann es sein, dass es sich um eine Warzenente handelt?
Ich habe grad bei Wikipedia nachgeschlagen und weiss jetzt, woher die chinesischen Restaurants diese Mega-Enten bekommen. Ich hoffe, sie läuft mir morgen nochmal über den Weg. Mmmmhhhhhhh…
February 20th, 2006 Merk-würdiges
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Die Aktivitäten von Staatsanwaltschaft und Polizei gegen Heros würden “zwangsläufig auch Auswirkungen auf die Bargeldver- und entsorgung” haben.
Na, das mit der Bargeldentsorgung übernehme ich gerne! Das mutmaßliche Geschäftsmodell von Heros ist nicht schlecht: Kleinvieh macht auch Mist. Bei täglich 600 Millionen transportierten Euro machen “im Laufe mehrerer Jahre entnommene dreistellige Millionenbeträge etwas in der Größenordnung von 0,1 bis 0,5‰ aus — oder ein bis 5€ auf 10.000 transportierte.
Im Einzelhandel liegt der kalkulierte Schwund (Diebstahl, fehlerhafte Bestandsermittlung) bei 2 bis 3%, also fast 100 mal so hoch — nicht schlecht, dass dennoch jemand misstrauisch wurde.
Gefunden bei spiegel.de.
February 15th, 2006 Billigautos
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Nach Viagra, gefälschten Rolex-Uhren und allen möglichen anderen Dingen, die der Mensch nicht braucht, haben die Spammer einen neuen Markt entdeckt — chinesische Autos für den Libanon. Den Screenshot gibt es auch größer.
Ich weiss zwar nicht, warum man mich für einen Libanesen hält (meine .de-Adressen sprechen eher dagegen), aber nach der gestrigen Email-Korrespondenz mit Herrn Schätzl kommt diese Spam genau zum richtigen Zeitpunkt.
Der Chery QQ ist übrigens eine Raubkopie unautorisierte Kopie des Daewoo Matiz. Der Vierzylinder dürfte ein Daihatsu-Derivat sein (ähemm, natürlich ein Lizenzbau). GM prozessiert bereits seit einigen Monaten in China gegen Chery — ein Auto, bei dem sogar die Türen des Originals passen, ist einfach zu auffällig.
February 15th, 2006 Merk-würdiges
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Hier in Passau bereitet man sich auf die Schneeschmelze vor. Bei einem “normalen” Hochwasser steht das Wasser dann dort auf der Straße wo jetzt der Bagger steht. Das Bild gibt es auch größer.
Sollte ich das Auto heute oder lieber morgen wegfahren? Sowohl den 205er als auch den AX hätte es schonmal beinahe erwischt… Ich riskiere es und warte noch 24 Stunden. No risk, no fun!
February 14th, 2006 Billigautos
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Die SZ hat in der heutigen Online-Ausgabe einen recht gut gemachten Artikel zur Lage der chinesischen Automobil-Industrie — und darüber, welche Auswirkungen die Entwicklungen im Reich der Mitte auf die europäischen Märkte haben könnten.
Wie immer, wenn es um Billigautos geht, musste ich einfach meinen Senf dazu geben und habe einen Leserbrief verfasst, der allerdings ob seiner enormen Länge kaum Chancen auf eine Veröffentlichung haben wird. Wer ihn dennoch lesen möchte, darf das hier tun.
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February 13th, 2006 Enten, Gedanken
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Nein, eine Mandarinente ist nichts zu Essen. Meine Lieblingsente ist einfach wunderschön “gezeichnet” und immer, wenn mir eine über den Weg läuft, versuche ich sie zu fotografieren. Letztens im Park von Sanssouci und erst heute wieder am Ilzufer. Leider war heute keine Kamera dabei:
February 11th, 2006 Uncategorized
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Nachdem meine “Firmenwebsite” nun ewig brach lag, habe ich mich endlich dazu durchgerungen, unter http://news.mattiasschlenker.de/ eine Seite für offizielle Neuigkeiten, Pressemitteilungen und alles was “die Firma” (eigentlich “meine Unternehmung”) angeht zu veröffentlichen. Hintergrund ist ganz einfach, dass meine Leser (=Leute, die am Zeitschriftenstand Geld dafür ausgeben, damit sie mich lesen können) nicht in meinem Blog landen. Privat und geschäftlich hat ja nicht soviel miteinander zu tun. Und “Das Rootserverexperiment” spricht ja auch nur eine kleine Zielgruppe an.
Ich habe mich am Layout von WP verkünstelt. Ihr könnt mir ja bei Gelegenheit mal mitteilen, wie es Euch so gefällt.
February 7th, 2006 Federbruch, Fuhrpark
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Na also, geht doch! Heute rief Peugeot Deutschland an und teilte mir mit, dass man die Nachrüstung der Stützteller (siehe Federbruch) “selbstverständlich im Rahmen der Kulanz” übernehmen werde. Mir geht es dabei weniger um die 130€, sondern mehr um die Anerkenntnis, dass auch bei nicht vom Rückruf erfassten Fahrzeugen in vielen Fällen ein Risiko besteht, welches die Nachrüstung der Stützteller sinnvoll erscheinen lässt. Fahrer eines Citroën Berlingo oder Peugeot Partner Bj. 1998 oder früher, die nicht von PSA angeschrieben wurden, sollten sich zunächst an ihren Händler oder gegebenenfalls direkt an Peugeot Deutschland wenden.
Wer Argumente braucht, darf sich von meinem Brief an die Kundenbetreuung inspirieren lassen.
Eine offizielle Rückrufaktion über das KBA oder wenigstens die Anweisung an alle Händler, auch bei den Fahrzeugen mit geringerem Risiko die Stützteller beim Kundendienst nachzurüsten wäre mir natürlich lieber — immerhin geht PSA mit den derzeit eintreffenden Anfragen sehr professionell um.
PS: Tachostand bei Federbruch war gerade mal 243.600km…
February 6th, 2006 Billigautos
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…hat Renault nun die Preise für den Dacia Logan 1.5dCi veröffentlicht. Ab 9.650€ ist der kleine Selbstzünder in der Ausstattungslinie Ambiance zu haben. Rechnet man die serienmäßige (und sinnvolle Servolenkung) heraus, beträgt die Differenz zum kleinen Benziner gerade 1.550€. Für 11.200€ erhält man den Lauréate und die Option Klima.
Mir fällt kein vergleichbar günstiger Diesel ein, Volkswagens Fox ist ohne Klima erst ab 11.500€ zu haben. Sicher dürfte der 65PS (oder 68PS? — laut AMS 68PS) starke 1,5er keine Ausgeburt an Spritzigkeit abgeben, die Version mit 86PS wäre sicher angemessener, vom hervorragenden 100PS 1,5dCi wage ich nicht zu träumen, schließlich handelt es sich beim Logan um ein Vernunftauto, dass so schon als Anti-Status-Symbol (“seht her, ich investiere mein Geld sinnvoller”) gedeutet werden kann.
Update: Offenbar sind die ersten Logan Kombi auf Testfahrten unterwegs…
February 4th, 2006 Merk-würdiges
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Vor ein paar Wochen habe ich für die in den nächsten Tagen erscheinende “Webselling” einen Artikel zum Thema Suchmaschinenoptimierung erstellt, der ganz stark betonte, dass es gute Rankings nicht geschenkt gibt und Anbieter von Web-Präsenzen in erster Linie durch Content überzeugen sollten — eigentlich klar, oder?
Von Doorway-Pages, die menschliche Besucher mittels Java-Script auf gänzlich andere Inhalte weiterleiten als sie der Suchmaschine ausliefern, riet ich konsequent ab. Zu groß ist das Risiko, manuell aus dem Index gestrichen zu werden. Heute wies Mario Sixtus darauf hin, dass es nun endlich die Bayrischen Motorenwerke erwischt hat, welche den Hals nicht zu voll kriegen konnten. Google liefert derzeit auf die Anfrage “site:bmw.de” keinen einzigen Treffer.
Nachtrag (5. Februar 2006):
Der Goole-Entwicker Matt Cutts (hier zu BMW) kündigt laut Heise an, in Zukunft bei Doorway-Pages stärker gegen Spam vorzugehen. Es freut mich ehrlich gesagt, dass wenigstens Google stärker auf Content achten will. Es gibt immense Optimierungsmöglichkeiten für Suchmaschinen, jedoch sollte man dabei immer den Surfer im Hinterkopf behalten.
February 3rd, 2006 Gedanken
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In den letzten Tagen und Wochen entzündete sich an (recht plump gemachten) Mohammed-Karikaturen einer dänischen Tageszeitung (Jyllands-Posten), für die sich der Herausgeber längst entschuldigt hat, eine hitzige Debatte um die Pressefreiheit und darum, wie böse eigentlich Karikaturen sein dürfen.
Wir taten uns in den letzten Wochen sehr leicht damit, auf die bösen Moslems zu zeigen, die das mit der Freiheit der Kunst noch nicht verstanden haben. Dass wir selbst noch über einen Blasphemie-Pragraphen (§166 StGB) verfügen, ignorieren wir dabei geflissentlich. Denn der 166 kommt ja nur zur Anwendung wenn der innere Friede gestört ist.
Dies schien zumindest bei Haderers “Das Leben des Jesus” der Fall: Dutzende Anzeigen prasselten auf Haderer ein — wegen eines liebevoll illustrierten und ansonsten eher zahnlosen Büchleins, bei dem ein bekiffter Jesus durch den nahen Osten springt, auf ein Lagerfeld-Double trifft und schließlich mit Janis Joplin im Himmel sitzt.
Ernst machte erst die griechische Justiz, die sechs Monate Haft verhängte — massiv unterstützt durch bayrische und österreichische Politiker. Vielleicht sollten wir aufgeklärten Europäer das nächste Mal, wenn wir Toleranz gegenüber Karikaturisten fordern, überlegen wie tolerant wir selbst eigentlich sind.
Nachtrag (6. Februar 2006):
Als diese Zeilen entstanden, brannten noch keine Botschaften. Erschreckend ist, dass die Zahl muslimischer Geistlicher und Publizisten, die zur Besonnenheit aufrufen und einen (harten, aber fairen) Diskurs suchen, so verdammt klein ist.