Mattlog

Gedanken und Hintergedanken. Außerdem: Computer, Autos, die dicke Katze von nebenan, Biber in der Innenstadt, meine Freundin und Ich.

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Archiv für 'Merk-würdiges'

Gefülltes Baguette (vegetarisch)

Sunday, September 27th, 2009

Wir hatten gestern ein paar Freunde zu Besuch und da versteht es sich von selbst, dass es etwas leckeres, aber nicht zu kompliziertes gibt. Gestern fiel die Wahl auf ein gefülltes Baguette, das Rezept stammt von meiner Mutter, kleine Abwandlungen von mir. Zunächst die Zutaten:

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Unser Land vertraut Ihnen.

Thursday, May 21st, 2009

Mir wurde neulich ein Zettelklotz vom Bundesamt für Verfassungsschutz zugespielt, der nette Einblicke in das Gemüt der Schlapphüte vermittelt. Oder vermittelte: Der Klotz weist vierstellige Postleitzahlen auf, was auf die frühen 1990er hindeutet.

Eine Galerie mit verschiedenen Ansichten nach dem Sprung… (more…)

Post aus Finnland!

Saturday, March 7th, 2009

Vor ein paar Tagen kam dieser Umschlag mit einer CD voller MP3s mit finnischem Tango — Stücken, die man hierzulande nicht findet und die von schräg über melancholisch bis fast-argentinisch gehen:

Wie komme ich dazu, mir von einem finnischen Outdoor-Laden Tangos schicken zu lassen? Ganz einfach. Samu Laine, ein Ringlé- und Klein-Fan wurde auf mein Blog-Posting mit der kaputten Ringlé-Nabe aufmerksam und fragte mich, ob er Einzelteile haben könnte. Klar konnte er:

Dieses Fahrrad wird dann bald wieder korrekt in Ringlé-Blau erstrahlen:

Samu betreibt übrigens die Site oldklein.com, die sich komplett den Kleins aus der guten alten Zeit, also der Hochzeit des Sports bis Mitte der 1990er widmet — Bike-pr0n at it’s best! Ich selbst habe mir ja nie ein Klein gegönnt, nach dem Surfen auf Samus Site hätte ich aber schon Lust, beim Händler nebenan mal zu stöbern…

Fachchinesisch?

Monday, December 15th, 2008

Kommen Euch Microsofts EULAs auch manchmal chinesisch vor?

Ein Grund mehr, bevorzugt auf Open Source zu setzen.

Uruguayisch

Thursday, December 4th, 2008

Neulich auf einer Fähre über den Rio de la Plata — von Buenos Aires nach Colonia:

Offenbar spricht man in Südamerika Bokmål (Norwegisch). Nun, es gibt eine Erklärung.

(Anja spricht Bokmål. Ich selbst wusste nicht, ob es sich nun um Bokmål, Nynorsk oder Dänisch handelt.)

Leichenfledderei

Tuesday, August 26th, 2008

Kausalität des Tages: Arbeitslosigkeit macht krank

Thursday, August 21st, 2008

Wir wussten es schon immer: Arbeitslose sitzen zuhause auf dem Sofa, stopfen Chips und schütten Bier in sich hinein, rauchen und verfetten. Die Folge: Zivilisationskrankheiten wie Diabetis und Herzbeschwerden. Jetzt haben wir den Beweis: Eine Studie des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller hat in einer Statistik über den Medikamentenverbrauch festgestellt, dass ausgerechnet in Bundesländern mit höherer Arbeitslosenquote mehr Medikamente verschrieben und verbraucht werden.

Für VFA- Hauptgeschäftsführerin Cornelia Yzer steht damit fest: “Arbeitslosigkeit macht krank.”

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Jetzt wird zurückgebissen!

Wednesday, April 30th, 2008

Vorsicht, der Beisser geht um! Die ganze Geschichte des letzten Blog-Eintrages war, dass wir noch bis nach zwei Uhr Nachts in kleinem Kreise an der Bar in der naTo saßen und etwas (ziemlich viel) quatschten und dabei gewissenhaft einige Weine und Biere ihrer bestimmungsgemäßen Verwendung zuführten. Dabei lässt man natürlich die eine oder andere Hemmung fallen und wird mit bisher nicht bekannten Vorlieben des Gegenübers konfrontiert (die dieser gerne in seinem Blog zelebriert):

Immerhin schaltete Anja schnell und biss zurück:

Nun, Thomas Haemmerli musste am Freitag in Hamburg bei Johannes B. Kerner Rede und Antwort zu den “Sieben Mulden” stehen. Die Sendung wird heute ausgestrahlt und ich bin gespannt, ob er genauso verkatert im Studio sitzt wie ich am Freitag in meinem Büro.

Filmtipp: Sieben Mulden und eine Leiche

Friday, April 25th, 2008

Thomas Haemmerli steckt gerade in den Vorbereitungen für die Party zu seinem 40. Geburtstag, als er und sein Bruder vom Tod der Mutter erfahren. Das Verhältnis zu ihr war in den letzten Jahren nicht besonders eng und weder Thomas noch Eric wissen, was sie beim Aufräumen der Wohnung erwartet, sie ahnen aber bereit, warum Mutter nie jemanden hereinließ. Die nächsten vier Wochen werden sie damit zubringen, die Behausung der Messie-Mutter zu entrümpeln, Müll von Dokumenten zu trennen und aus den Haufen von Unrat viele noch nicht entwickelte Super8-Filme zu bergen.

Die sind nicht die einzigen Zeugnisse einer Fassade, die bis zur Scheidung der Eltern aufrecht erhalten wurde, während hinter den Kulissen die Messer nicht nur gewetzt wurden: Es finden sich auch allerlei Papiere aus abgeschlossenen, laufenden und angedachten Prozesse der streitlustigen Witwe, Scheidungsunterlagen aus einer Zeit, als vor Gericht schmutzige Wäsche in all ihren unappetitlichen Details gewaschen wurde, Hinweise auf Kuckuckskinder und Zank zwischen Mutter und Großmutter um ausgespannte Liebhaber. So geraten die Bilder der morbid lustigen Aufräumerei zu einer Metapher für die Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte, die sich eben nur vordergründig der läuternden Kraft des Feuers übergeben oder Mulde für Mulde entsorgen lässt.

Die Erleichterung des Zuschauers am Ende des Films währt nur kurz: Was hält eigentlich meine eigene Familiengeschichte noch für mich bereit?

In Leipzig läuft “Sieben Mulden und eine Leiche” derzeit in der naTo, meine Hamburger Freunde und Kollegen sollten sich sputen, weil dort heute eine Aufführung mit Thomas Haemmerli himself stattfindet.

PS: Ich bin eigentlich ziemlich froh, dass ich nicht irgend eine Kulturspalte (OK, Auto und Computer würde sich bei mir eher anbieten) für eine Tageszeitung schreiben muss, denn dann könnte ich Bilder wie die im nächsten Eintrag nicht ins Netz stellen…

Innerorts in Brandenburg

Tuesday, April 22nd, 2008

Vor ziemlich genau vier Wochen wurde ich mit unserem neuen Dieselgleiter geblitzt. Jetzt ist das Foto da. Innerhalb einer geschlossenen Ortschaft in Brandenburg:

OK, das Lästern über Brandenburg sollte ich anderen überlassen, Rainald Grebe kann das viel besser (Danke für den Link, Anja!).

Interessant am Rande ist die sehr ästhetische und komfortable Bußgeldinfrastruktur, die Brandenburg da aufgebaut hat: Bußgeldbescheide werden wohl automatisiert mit dem Textsatzsystem TeX oder LaTeX gesetzt (ich sehe keinen anderen Grund die alten serifenlosen CM-Schriften zu verwenden) und mit dem Bußgeldbescheid erhält man Nutzername und Kennwort fürs Login auf www.polizei.brandenburg.de. Dort kann man dann hochauflösende Fotos anschauen. Oder runterladen und als Trophäe ins Blog stellen. An Web 2.0 Mashups arbeitet man angeblich.

Anyway, nach allem was ich an diesem kurzen Abend recherchiert habe, hat das Land Brandenburg seine Infrastruktur ganz massiv auf freie Software umgestellt und zeigt so auch den behutsamen Umgang mit dem Geld der Bürger. Und dafür zahlt man doch gerne mal 15€ Bußgeld. Auch wenn die geschlossene Ortschaft auf dem Beweisfoto nicht als solche erkennbar ist, oder?

Das Leben ist eines der gefährlichsten…

Tuesday, April 8th, 2008

Gestern gefunden:

Philosophischer kann man vor den Gefahren des Lebens wohl kaum warnen: “Nein, nicht der Gegenstand, den Du in der Hand hast ist gefährlich, sondern die Tätigkeit, für die Du ihn einzusetzen gedenkst.”

Hintergrund dieser poetischen Warnung in einem Petzl-Manual war der profane Kauf einer “Klettergrundausrüstung” im “Guten Griff” gestern. Anja und ich sind in den letzten Jahren gelegentlich mit Freunden, Onkels, Tanten und Firmenincentives klettern gewesen, haben aber immer Material ausgeliehen und uns — weil immer eine Weile dazwischen lag — das Sichern jedesmal neu erklären lassen. Jetzt haben wir endlich einen Grundkurs an zwei Wochenenden mitgemacht (Danke, Tim aus London/Connewitz!) und dürfen mit Plastekarte ganz offiziell Toprope klettern. :-)

Geschäft mit der Angst

Saturday, February 2nd, 2008

Dass hier mit Blei gestrecktes Gras auf dem Markt ist/war, dürfte sich langsam herumgesprochen haben. Im Süden der Stadt versuchen Kliniken, Gesundheitsämter, “Drugscouts” (Drogenpfadfinder???) etc. mit anonymen kostenlosen Tests auf Blei Gesundheitsgefährdungen möglichst gering zu halten. Allerdings dürfte bei der kiffenden Bevölkerung das Vertrauen in staatliche und städtische Institutionen nicht besonders groß sein.

Das hat Trittbrettfahrer auf den Plan gerufen:

Von der Wirksamkeit solcher Mittelchen kann man sich anderswo ein Bild machen

Fünf Listen, die keiner braucht

Monday, September 24th, 2007

Es grassiert die Listenmanie. Mitzuspielen ist ganz einfach: Man stellt eine Liste zusammen mit Dingen die vermeintlich etwas miteinander zu tun haben und tut dies in einer Art und Weise, die jede Kompetenz für das Subject oder einen thematischen Faden vermissen lässt. Mit etwas Glück wird man dann von einem Alphablogger verlinkt, der sich über die Liste lustich macht. Link bekommen. Nix dafür bezahlt. Ziel erreicht. Chris von FIXMBR bezeichnet diese Art des Spams als SEO-Porn und die Urheber als Trafficnutten. Recht hat er. Deshalb meine Meta-Liste mit Listen, die niemand braucht: (more…)

Unkaputtbar

Wednesday, August 9th, 2006

…gibt sich mal wieder der KRYPTOCHEF mitsamt Verschlüsselung und setzt 200.000 Euro auf das Knacken seiner Musterdatei aus:

Auch ist eine Belohnung von 200000 Euro von mir ausgesetzt worden, dem jenigen der unberechtigt KRYPTO verschlüsselte Dateien korrekt entschlüsselt.

Ah, ja…

Gefunden im Heise-Forum (Danke für den Tipp, Wurgl).

Ich hoffe mal, es handelt sich angesichts Detlefs OTPs nicht um illegales Glückspiel…

Geschmacklosigkeiten

Tuesday, August 8th, 2006

Edit: Ich spiele nicht mehr mit. René wird Euch auf dem Laufenden halten.

Edit II: René will auch nicht mehr mitspielen. Er hat wie ich keinen großen Bock, Versuchskaninchen für künftige virale Kampagnen einer Berliner Agentur zu spielen.