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Geschäftsmodell: Bargeldentsorger

Die Aktivitäten von Staatsanwaltschaft und Polizei gegen Heros würden “zwangsläufig auch Auswirkungen auf die Bargeldver- und entsorgung” haben.

Na, das mit der Bargeldentsorgung übernehme ich gerne! Das mutmaßliche Geschäftsmodell von Heros ist nicht schlecht: Kleinvieh macht auch Mist. Bei täglich 600 Millionen transportierten Euro machen “im Laufe mehrerer Jahre entnommene dreistellige Millionenbeträge etwas in der Größenordnung von 0,1 bis 0,5‰ aus — oder ein bis 5€ auf 10.000 transportierte.

Im Einzelhandel liegt der kalkulierte Schwund (Diebstahl, fehlerhafte Bestandsermittlung) bei 2 bis 3%, also fast 100 mal so hoch — nicht schlecht, dass dennoch jemand misstrauisch wurde.

Gefunden bei spiegel.de.

3 Antworten auf “Geschäftsmodell: Bargeldentsorger”

  1. Mein Parteibuch (February 21st, 2006 um 1:06 am)

    Heros: Manager klauen 300 Mio – 2700 Jobs gefährdet…

    Das Geldtransportunternehmen Heros hat gestern Insolvenz angemeldet, weil das Management über die Jahre 300 Mio Euro geklaut hat. Am Freitag gab es Hausdurchsuchungen bei der Heros-Gruppe. Die Bundesvereinigung Deutscher Geld-und Wertdienste BDGW hat….

  2. Princo (February 21st, 2006 um 3:24 am)

    Was mich aber viel mehr beschäftigt, ist die Frage wie soetwas überhaupt solange unentdeckt bleiben konnte.

    Die Antwort ist verblüffend einfach: Weil es niemanden interessiert hat!

    Wer in den letzten Jahrzehnten ab und zu mal eine Bankfiliale besucht hat, dem wird aufgefallen sein, daß es dort gar keine Kassenschalter (und demnach keine Kassierer) mehr gibt.

    An dessen Stelle sind moderne Kassenautomaten getreten. Aus einer sehr zuverlässigen Quelle ist mir vor einigen Jahren diesbezüglich ein kaum zu glaubender Sachverhalt bzgl. eines großen Bankinstituts zugetragen worden:…