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	<title>Mattlog &#187; Uncategorized</title>
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	<description>Gedanken und Hintergedanken. Außerdem: Computer, Autos, die dicke Katze von nebenan, Biber in der Innenstadt, meine Freundin und Ich.</description>
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		<title>You know how to drive stick?</title>
		<link>http://blog.mattiasschlenker.de/2009/04/29/you-know-how-to-drive-stick/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 17:42:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autos]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Im US-amerikanischen Teil der Blogosphäre ist gerade ein absurdes Experiment am Laufen. Ausgerechnet Ford hat die Absatzkrise früh erkannt und durch Verkauf von Jaguar, Land Rover und Hertz viel Ballast abgeworfen. Sehr früh kam auch die Erkenntnis, dass europäische Modelle her müssen, um auf dem Heimatmarkt der Konkurrenz von Toyota, Honda, Kia und Hyundai etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im US-amerikanischen Teil der Blogosphäre ist gerade ein absurdes Experiment am Laufen. Ausgerechnet Ford hat die Absatzkrise früh erkannt und durch Verkauf von Jaguar, Land Rover und Hertz viel Ballast abgeworfen. Sehr früh kam auch die Erkenntnis, dass europäische Modelle her müssen, um auf dem Heimatmarkt der Konkurrenz von Toyota, Honda, Kia und Hyundai etwas entgegensetzen zu können.</p>
<p>Als direkte Konkurrenz zum Honda Fit (hier Jazz) hat Ford den neuen Fiesta auserkoren. Der soll nun durch virales Marketing in den Staaten von Bloggern an den Mann gebracht werden. Auserkoren hat man dazu 100 Menschen mit hoher Reichweite, von <a href="http://gadgets.boingboing.net/2009/04/28/questions-for-fords-ceo.html">Tech-Bloggern</a> über bloggende Mütter und twitternde Rapper bis Society-Kolumnisten. Diese 100 Leute bilden das <a href="http://jalopnik.com/5157156/ford-fiesta-movement-to-target-teh-social-media">Fiesta</a> <a href="http://www.fiestamovement.com/">Movement</a> erhalten 100 Fiesta in deutschem Spec, also mit straffer Federung, dem 100PS-Benziner und &#8212; Schaltgetriebe.</p>
<p>In den USA sind jedoch über 90% der verkauften Fahrzeuge mit Automatik ausgestattet. Da macht man gerne Witze drüber, beispielsweise darf in &#8220;Pretty Woman&#8221; eine Prostituierte Richard Gere erklären, wie sich die H-Schaltung des Lotus bedienen lässt. Aufs &#8220;Fiesta Movement&#8221; übertragen sieht das dann so aus &#8212; Mann erklärt Frau, wie ein Schaltgetriebe bedient wird:</p>
<div align="center"><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Q2ZuubLx8u0&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=en&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Q2ZuubLx8u0&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=en&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></div>
<p>Es dürfte interessant werden zuzuschauen, wie ein kleines europäisches Auto, das dank Schaltgetriebe flink und sparsam ist, bei einer eher technikaffinen Zielgruppe wahrgenommen wird. Die anvisierte Klientel der Early-Adopters setzt sich früh und intensiv mit halbgarer Hard- und Software (erinnert sich noch jemand an iPhones der ersten Generation und brechende Gehäuse der weißen Macbooks?) und sollte daher mit dem Leidensdruck der ersten hundert Kilometer Schaltgetriebe kein Problem haben. Und uns Europäern dürfte der gelegentliche Blick auf die Kampagnenseite <a href="http://www.fiestamovement.com/">www.fiestamovement.com</a> in den nächsten Monaten einen interessanten Einblick in die geänderte Wahrnehmung von Mobilität der Amerikaner in meinem Alter geben.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Fachchinesisch?</title>
		<link>http://blog.mattiasschlenker.de/2008/12/15/fachchinesisch/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 09:05:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Merk-würdiges]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Kommen Euch Microsofts EULAs auch manchmal chinesisch vor?

Ein Grund mehr, bevorzugt auf Open Source zu setzen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kommen Euch Microsofts EULAs auch manchmal chinesisch vor?</p>
<div align="center"><img src="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/20081215_fachchinesisch.png" alt="" /></div>
<p>Ein Grund mehr, bevorzugt auf Open Source zu setzen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Raus aus dem Print, rein ins Internet!</title>
		<link>http://blog.mattiasschlenker.de/2008/07/11/raus-aus-dem-print-rein-ins-internet/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 12:45:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich vor etwa fünf Jahren mehr oder weniger zufällig zum Dienstleister und Content-Lieferanten für die gedruckte Computerpresse wurde, vollzog sich für mich ein Schritt, den die meisten heute in die andere Richtung gehen. Für jemanden, der seine Tutorials und Workshop-Artikel immer online publiziert hat (und publiziert) war und ist das Web immer das schnellere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich vor etwa fünf Jahren mehr oder weniger zufällig zum Dienstleister und Content-Lieferanten für die gedruckte Computerpresse wurde, vollzog sich für mich ein Schritt, den die meisten heute in die andere Richtung gehen. Für jemanden, der seine Tutorials und Workshop-Artikel immer online publiziert hat (und publiziert) war und ist das Web immer das schnellere Medium, aber eben auch ein Medium, das man schwerer mit in den Zug oder aufs stille Örtchen mitnehmen kann und das eine gewisse Flüchtigkeit aufweist. Ich habe es mir daher angewöhnt, Themen fürs Netz anders aufzubereiten als für die Printpresse. Dort kann man mit Boxen und einem geschickten Layout Artikel anders strukturieren als bei eher linear aufgebauten, von oben nach unten zu lesenden Online-Artikeln. Oft spreche ich ein und dasselbe Thema online und in Printmedien an und verweise von einem Medium auf das andere &#8212; auf die exklusive Bearbeitung eines Themas für ein Medium verzichte ich mittlerweile.<span id="more-150"></span></p>
<p>Was mit dem eigentlich nur als Ergänzung eigener Artikel gestarteten <a href="http://blog.rootserverexperiment.de/" target="_blank">Rootserverexperiment</a> (44.000 Page Impressions im Juni 2008) ganz gut klappt, habe ich mir auch von den großen Verlagen im EDV-Zeitschriftenbereich erwartet: Eine weitgehende Gleichbehandlung von Print- und Online-Medien und eine Abwägung, was wo zuerst veröffentlicht wird. Konkret: Online darf nicht aus Prinzip benachteiligt werden, sondern muss dann die Erstveröffentlichung bekommen, wenn es die Aktualität und der Charakter einer Nachricht oder jedes anderen Artikels erfordert.</p>
<p>Natürlich verlangt dieses Paradigma die größte Anpassung von Nachrichtenmagazinen und Zeitschriften, die eine traditionell Internet affine Zielgruppe ansprechen &#8212; darunter fallen eben Computerzeitschriften (hier ganz besonders Spielezeitschriften). Für beide bedeutet dies, im Printbereich weg von den News und hin zu tiefer recherchierten Hintergrundberichten, im Computerbereich auch hin zu Workshops und Referenzen, eben Artikeln, die man auch mal neben den Computer legt und dort als Anleitung benutzt.</p>
<p>Wie weit dieser Trend bereits fortgeschritten ist, zeigt ein Blick über den großen Teich: <a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1848" target="_blank">Bei der Tampa Tribune spricht man aus</a>, was für den Spiegel hierzulande längst gilt, nämlich dass die Printausgabe mittlerweile zum Supplement der Online-Ausgabe verkommen ist. Und im Computerbereich werden Hefte ganz eingestellt, so hat das altehrwürdige <a href="http://www.linuxmagazine.com/" target="_blank"><em>Linux Magazine</em></a> seine bislang monatlich erscheinende Printausgabe komplett gestrichen.</p>
<p>Und wie sieht es hier in Deutschland aus? Nur wenige Verlage im EDV-Bereich haben es geschafft, eine echte Symbiose zwischen Online-Präsenz und Printausgaben zu erreichen, bei der die Zahl der Abonnenten und Kioskkäufer konstant bleibt, einigen ist es immerhin gelungen, ein aktives Forum und wenige, aber griffig und plakativ präsentierte News im Netz unterzubringen und damit dem Käufer der papiernen Ausgabe eine Identifikationsmöglichkeit zu geben. Manch ein Verlag wurde von der Entwicklung schlicht überrollt (in gut zehn Jahren kommerziellen Internets?) und sieht sich nun mit schwindenden Auflagen konfrontiert.</p>
<p>Die Antworten der Verlage, welche nicht schnell genug reagiert haben, fallen unterschiedlich aus: In einigen Fällen wird in einem Kraftakt ein neuer Internetauftritt gestemmt, Übernahmen bisher konkurrierender Verlage und die damit verbundene Übernahme von Abonnenten können immerhin dazu dienen, mit der gleichen Effizienz (oder Ineffizienz) weiterzuarbeiten. Rationalisierungsmaßnahmen treffen den Stamm der festen Mitarbeiter (deren Arbeit an freie delegiert wird oder die einfach mehr Content liefern müssen) und die freien Mitarbeiter (deren Honorare gekürzt werden). In einem mir konkret bekannten Beispiel sanken die Seitenhonorare seit Mitte 2001 um 26%. Die Inflationsrate ist hier noch nicht eingerechnet.</p>
<p>Es wäre anmaßend, zu erwarten, dass die Leser die mit einer derartigen Kostensenkung verbundenen Einbußen an Qualität nicht erkennen würden. Verlage, die derart kurzsichtig sparen, manövrieren sich in eine Abwärtsspirale aus der nur schwer zu entkommen sein dürfte. Natürlich ist die Situation besonders übel für sogenannte &#8220;feste freie&#8221;, die fast ausschließlich von der Arbeit für einen Verlag leben. Würde sich die Situation sinkender Honorare auch bei meinen Auftraggebern einstellen, kann ich schnell Arbeit shiften.</p>
<p>Das bringt uns zurück zum Rootserverexperiment: Was einst als begleitende Webseite zu Artikeln aus meiner Feder gedacht war, hat mittlerweile ein Eigenleben entwickelt, dem ich Respekt zollen muss: Mit eigenem Content auf der einen Seite, aber andererseits steigen Traffic und Wartungsaufwand, weshalb das Rootserverexperiment künftig Werbung enthalten und demnächst Änderungen am Layout erfahren wird.</p>
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		<title>Innerorts in Brandenburg</title>
		<link>http://blog.mattiasschlenker.de/2008/04/22/innerorts-in-brandenburg/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 17:59:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fuhrpark]]></category>
		<category><![CDATA[Merk-würdiges]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstreferentielles]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ziemlich genau vier Wochen wurde ich mit unserem neuen Dieselgleiter geblitzt. Jetzt ist das Foto da. Innerhalb einer geschlossenen Ortschaft in Brandenburg:

OK, das Lästern über Brandenburg sollte ich anderen überlassen, Rainald Grebe kann das viel besser (Danke für den Link, Anja!).
Interessant am Rande ist die sehr ästhetische und komfortable Bußgeldinfrastruktur, die Brandenburg da aufgebaut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ziemlich genau vier Wochen wurde ich mit unserem neuen Dieselgleiter geblitzt. Jetzt ist das Foto da. Innerhalb einer geschlossenen Ortschaft in Brandenburg:</p>
<p align="center"><a href="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/20080422_vrooom.jpeg" target="_blank"><img src="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/20080422_vrooom_sml.jpeg" /></a></p>
<p align="left">OK, das Lästern über Brandenburg sollte ich anderen überlassen, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=vFgDyfrCpAs" target="_blank">Rainald Grebe kann das viel besser</a> (Danke für den Link, Anja!).</p>
<p align="left">Interessant am Rande ist die sehr ästhetische und komfortable Bußgeldinfrastruktur, die Brandenburg da aufgebaut hat: Bußgeldbescheide werden wohl automatisiert mit dem Textsatzsystem TeX oder LaTeX gesetzt (ich sehe keinen anderen Grund die alten serifenlosen CM-Schriften zu verwenden) und mit dem Bußgeldbescheid erhält man Nutzername und Kennwort fürs Login auf <a href="http://www.polizei.brandenburg.de/" target="_blank">www.polizei.brandenburg.de</a>. Dort kann man dann hochauflösende Fotos anschauen. Oder runterladen und als Trophäe ins Blog stellen. An Web 2.0 Mashups arbeitet man angeblich.</p>
<p align="left">Anyway, nach allem was ich an diesem kurzen Abend recherchiert habe, hat das Land Brandenburg seine Infrastruktur ganz massiv auf freie Software umgestellt und zeigt so auch den behutsamen Umgang mit dem Geld der Bürger. Und dafür zahlt man doch gerne mal 15€ Bußgeld. Auch wenn die geschlossene Ortschaft auf dem Beweisfoto nicht als solche erkennbar ist, oder?</p>
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		<title>Links</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Aug 2006 08:14:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein paar Links:

Ford prüft &#8220;bei Jaguar alle Optionen&#8221; Ich bin gespannt, wie diese aussehen. JCB hat im Geschwindigkeitsrausch bereits Interesse bekundet, wird aber kaum Synergieeffekte aus einer Kooperation ziehen können. Renault hat bereits mit Ininiti eine Luxusmarke &#8212; und Ghosn hätte lieber Volvo &#8211;, so dass als Partner eigentlich nur noch PSA und Hyundai bleiben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein paar Links:</p>
<ul>
<li><a target="_blank" href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,433666,00.html">Ford prüft &#8220;bei Jaguar alle Optionen&#8221;</a> Ich bin gespannt, wie diese aussehen. JCB hat im <a target="_blank" href="http://www.jcbdieselmax.com/html/home.php">Geschwindigkeitsrausch</a> bereits Interesse bekundet, wird aber kaum Synergieeffekte aus einer Kooperation ziehen können. Renault hat bereits mit Ininiti eine Luxusmarke &#8212; und Ghosn hätte lieber Volvo &#8211;, so dass als Partner eigentlich nur noch PSA und Hyundai bleiben. Oder die Chinesen in Gestalt von SAIC.</li>
<li>Ohne Worte: Die BILD-Zeitung sucht jemanden mit &#8220;<a target="_blank" href="http://www.berufsstart.stepstone.de/stellendetail.cfm?id=454710">guten deutsch Kenntnissen</a>&#8220;</li>
</ul>
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		</item>
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		<title>Gratulation, liebe Terroristen</title>
		<link>http://blog.mattiasschlenker.de/2006/08/23/gratulation-liebe-terroristen/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Aug 2006 07:18:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Bis vor kurzem dachte ich, erfolgreicher Terror benötige spektakuläre Anschläge mit wenigstens Dutzenden von Toten um einer freiheitlichen Gesellschaft ihre verletzlichen Punkte bewußt zu machen und fortan jedem Bürger das Gefühl zu vermitteln, dass es ihn als nächstes treffen könnte.
Mittlerweile weiss ich, dass echter Terror einfacher ist: es genügt die Androhung von Gewalt, wozu sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis vor kurzem dachte ich, erfolgreicher Terror benötige spektakuläre Anschläge mit wenigstens Dutzenden von Toten um einer freiheitlichen Gesellschaft ihre verletzlichen Punkte bewußt zu machen und fortan jedem Bürger das Gefühl zu vermitteln, dass es ihn als nächstes treffen könnte.</p>
<p>Mittlerweile weiss ich, dass echter Terror einfacher ist: es genügt die Androhung von Gewalt, wozu sich imposant aussehende, aber kaum funktionsfähige Sprengsätze auf Bahnhöfen genauso gut eignen, wie nicht besonders fortgeschrittene Experimente mit Flüssigsprengstoffen und die Ankündigung, damit Flugzeuge in die Luft sprengen zu wollen.</p>
<p>Anstatt jedoch das Bewußtsein der Bürger für reale Bedrohungen zu schärfen, macht sich die Politik zum Komplizen der Terroristen und schürt Ängste. Selbstverständlich kann der nächste Sprengsatz auf Bahnhöfen real sein. Aber auch der Zweitakku im Schacht des funktionsfähigen IBM-Notebooks kann sich als Attrappe herausstellen und eine Bombe vom Kaliber Lockerbie enthalten. Wenn kein Handgepäck an Bord gebracht werden darf, werden eben wieder klassische Sprengsätze als reguläres Gepäck aufgegeben.</p>
<p>Einen vollständigen Schutz vor Anschlägen wird es nie geben. Wenn wir heute damit beginnen, Bahnhöfe mit ähnlichen Sicherheitsvorkehrungen wie Flughäfen auszustatten, wird morgen die erste Bombenattrappe in einer Straßenbahn gefunden. Wenn wir dann Straßenbahnen mit Videokameras überwachen und nur noch personalisierte RFID-Tickets zulassen, bleibt übermorgen ein Rucksack im Kino stehen. Verbieten wir Taschen im Kino, kommt vielleicht noch jemand auf die Idee, eine Bombe beim Münchner Oktoberfest in einem Mülleimer zu deponieren.</p>
<p>Alles was wir tun können, ist Risiken rational einzuschätzen und mit ihnen zu leben. So zynisch es klingen mag: Wer sich effizient für die Sicherheit der Bürger einsetzen möchte, kann mit verstärkten Alkoholkontrollen bei Autofahrern in ländlichen Gegenden weit erfolgreicher Menschenleben schützen als mit einer Antiterrordatei, in die alle Dienste Mutmaßungen und Spekulationen kippen dürfen.</p>
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		<title>Back from Bergen</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Jul 2006 17:21:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Freitag bin ich wieder zurück im schwülwarmen Deutschland. Fotos vom Sting-Konzert und dem Touri-Programm hat Anja in ihr Fotoalbum gestellt. Die Pinguinbilder zeigen übrigens nicht das Vieh auf den letzen Fotos, sondern einen frischgeschlüpften. Der &#8220;alte&#8221; junge Pinguin hat in den drei Wochen von 900g auf über 4kg zugelegt.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Freitag bin ich wieder zurück im schwülwarmen Deutschland. Fotos vom Sting-Konzert und dem Touri-Programm hat Anja in <a target="_blank" href="http://gallery.anjaschewe.de/">ihr Fotoalbum</a> gestellt. Die Pinguinbilder zeigen übrigens nicht das <a target="_blank" href="http://news.mattiasschlenker.de/2006/06/30/baby-pinguin/">Vieh auf den letzen Fotos</a>, sondern einen frischgeschlüpften. Der &#8220;alte&#8221; junge Pinguin hat in den drei Wochen von 900g auf über 4kg zugelegt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Tretmühle</title>
		<link>http://blog.mattiasschlenker.de/2006/04/29/tretmuhle/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Apr 2006 19:13:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Wochen hatte ich öfters mal miese Stimmung, weil ich viel geschuftet habe, ohne die Ergebnisse meiner Arbeit zu sehen. Einige kleinere Projekte wurden auf halber Strecke gecancelt, der Abdruck mancher Artikel verschoben und dann gibt es noch Kunden, die selbst so im Stress sind, dass sie es nicht fertig bringen, die Abnahme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Wochen hatte ich öfters mal miese Stimmung, weil ich viel geschuftet habe, ohne die Ergebnisse meiner Arbeit zu sehen. Einige kleinere Projekte wurden auf halber Strecke gecancelt, der Abdruck mancher Artikel verschoben und dann gibt es noch Kunden, die selbst so im Stress sind, dass sie es nicht fertig bringen, die Abnahme längst abgeschlossener Projekte schriftlich zu bestätigen und die Schlussrechnung zu begleichen.</p>
<p>Kurzum: weder im Briefkasten (Belegexemplare) noch auf dem Konto gab es irgendwelche Beweise dafür, dass es sich lohnt, als Autor und EDV-Berater selbständig zu sein.</p>
<p>Seit ein paar Tagen bessert sich meine Stimmung wieder. Ich bekomme viel positives Feedback von Redaktionen mit denen ich zusammenarbeite. Gerade Lob von Leuten, die selbst am Thema interessiert sind und über einen Artikel von mir den Einstieg in ein Thema fanden, das sie bislang als &#8220;zu komplex&#8221; betrachteten, halfen &#8212; vor allem wenn es sich um Artikel handelte, bei denen ich vielleicht etwas zu kritisch gegenüber mir selbst war.</p>
<p>Heute fand ich schließlich ein Belegexemplar mit einem Artikel vor, dessen Erstellung mir ziemlich gut von der Hand ging. Ein eher allgemeines Thema, das bei Verlagen gerne eine Ausgabe hin- oder herverschoben wird, weil es auch sechs Monate später noch aktuell ist. In dem Fall war mir das egal: es hat Spaß gemacht, diesen Artikel zu schreiben. Diesmal hat sich der zuständige Redakteur besonders viel Mühe gegeben: er hat 15 Zwischenüberschriften zu 15 Thesen erklärt und nocheinmal auf einer halben Seite besonders hervorgehoben. Sowas hebt die Stimmung &#8212; und ich kann eine halbe Seite mehr abrechnen.</p>
<p>Eine interessante Erfahrung ist auch das &#8220;scribbeln müssen&#8221; &#8212; man erstellt Layout-Dummies der späteren Seiten. Für ein ganz größeres Projekt, das im Mai einen großen Teil meiner Arbeitszeit in Anspruch nehmen wird, musste ich meine Arbeit umstellen. Bislang arbeitete ich im Wesentlichen nach dem Schema &#8220;ein Kasten und drei Screenshots&#8221; pro Seite. Nun muss ich das ganze skizzieren und sehe plötzlich, wann ich in die Bleiwüste laufe.  Und plötzlich ruft man in den Raum: &#8220;Setzer, hier noch einen Screenshot&#8221; und da noch einen Zitatkasten.</p>
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		<title>Fraktalgemüse</title>
		<link>http://blog.mattiasschlenker.de/2006/04/24/fraktalgemuse/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Apr 2006 22:24:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Das passiert, wenn Mathematiker, Physiker und Informatiker über Gemüse schreiben:
http://de.wikipedia.org/wiki/Romanesco
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das passiert, wenn Mathematiker, Physiker und Informatiker über Gemüse schreiben:</p>
<p><a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Romanesco">http://de.wikipedia.org/wiki/Romanesco</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gott speichere unsere liebenswürdige Königin</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Apr 2006 14:27:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Grausam, was ein Übersetzungsautomat so aus einfachen Sätzen
machen kann:
Die britische Botschaft übersetzt Fussbalhymnen, die Sun schreibt drüber
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Grausam, was ein Übersetzungsautomat so aus einfachen Sätzen<br />
machen kann:</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.thesun.co.uk/article/0,,2-2006180295,00.html">Die britische Botschaft übersetzt Fussbalhymnen, die Sun schreibt drüber</a></p>
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