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	<title>Mattlog &#187; Schrott flott</title>
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	<description>Gedanken und Hintergedanken. Außerdem: Computer, Autos, die dicke Katze von nebenan, Biber in der Innenstadt, meine Freundin und Ich.</description>
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		<title>Apfelmus</title>
		<link>http://blog.mattiasschlenker.de/2007/12/31/apfelmus/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Dec 2007 14:22:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schrott flott]]></category>

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		<description><![CDATA[Leopard gekauft: 129€. Ein 1GB-SO-DIMM DDR1-400MHz: 79€. Eine externe USB-Festplatte für &#8220;Time-Machine&#8221;: 111€. Nach der Installation von Leopard ein langes Gesicht gemacht, weil iPhoto nicht wie vermutet beim OS mitgeliefert wird, sondern 69€ extra kostet: unbezahlbar.
Vor bald drei Jahren (Ende Januar 2005) erwarb ich günstig ein PowerBook G4 der damals auslaufenden Serie ohne Beschleunigungssensor. Sagenhaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em>Leopard gekauft: 129€. Ein 1GB-SO-DIMM DDR1-400MHz: 79€. Eine externe USB-Festplatte für &#8220;Time-Machine&#8221;: 111€. Nach der Installation von Leopard ein langes Gesicht gemacht, weil iPhoto nicht wie vermutet beim OS mitgeliefert wird, sondern 69€ extra kostet: unbezahlbar.</em></p></blockquote>
<p>Vor bald drei Jahren (Ende Januar 2005) erwarb ich günstig ein PowerBook G4 der damals auslaufenden Serie ohne <a href="http://isnoop.net/blog/2006/05/26/macsaber-10-released/" target="_blank">Beschleunigungssensor</a>. Sagenhaft günstig für 1050€ netto. Die ganze Zeit lief OS X 10.3 auf dem Gerät. Open Source Software war zu Zeiten von 10.4 auch noch für die &#8220;Legacy Version&#8221; zu bekommen. Mit OS X 10.5 ging die Zahl der Softwareangebote für 10.3 zurück und so entschloss ich mich, auf 10.5 aufzurüsten. Mit einer Ubuntu-Live-CD und einer wüsten Pipeline der Form:</p>
<blockquote><p><tt>dd if=/dev/hda | gzip -c | ssh ich@192.168.1.23 "cat &gt; /tmp/g4.img.gz"</tt></p></blockquote>
<p>entstand zunächst ein Image der alten Platte &#8212; schließlich hatte man ja schon <a href="http://www.google.de/search?q=macos+leopard+trouble" target="_blank">allerhand Beunruhigendes</a> über Leopard gehört und deshalb wollte ich auf Nummer sicher gehen. Die Heimatverzeichnisse sicherte ich nach Login als Root (mit <em>sudo passwd root</em> vergibt man ein Passwort) mit <a href="http://archive.macosxlabs.org/rsyncx/rsyncx.html" target="_blank">rsyncX</a> auf eine HFS+-formatierte USB-Platte (<em>/usr/local/bin/rsync -avP &#8211;eahfs /Users/ /Volumes/Ziel/Users/</em>).</p>
<p>Die Installation führte ich schließlich mit Löschung des alten Startvolumes durch, ich wollte auf Nummer sicher gehen. Tatsächlich kam es danach zu keinen großen Problemen. Das &#8220;rsync&#8221; von OS X 10.5 beherrscht  nun extended attributes, was die Wiederherstellung vereinfachte (<em>-E</em> statt <em>&#8211;eahfs</em>) und praktisch alle Anwendungen waren so schnell mit den alten Einstellungen nutzbar.</p>
<p>Ärgerlich nur: Mit mencoder mach Xvid konvertierte Fernsehaufnahmen wollte der Mac zunächst nicht abspielen. Hier half <a href="http://www.videolan.org/" target="_blank">VLC</a> und das <a href="http://www.perian.org/" target="_blank">Perian</a>-Codec-Paket. Fast genauso ärgerlich das bereits oben erwähnte <a href="http://www.apple.com/de/ilife/" target="_blank">Fehlen von iPhoto</a>. Zwar liegen die Fotos selbst als normale JPEGs im Library-Verzeichnis, die Metainformationen sind jedoch in Datenbankdateien gespeichert. Von einer &#8220;Geiselhaft für Fotos&#8221; kann man also nicht sprechen, eher davon dass in diesem Fall bei mir Faulheit gegenüber Bastellust gesiegt hat.</p>
<blockquote><p><em>Ein Mac soll ja einfach nur funktionieren.</em></p></blockquote>
<p>Und OS X 10.5 auf dem &#8220;alten&#8221; G4? Die Oberfläche fühlt sich einen Tick langsamer an, aber viele Details wie der verbesserte Zugriff auf IPP-Drucker und Samba-Shares sowie die an vielen Kleinigkeiten erkennbar bessere Nutzerführung machen die Investition in 10.5 (zumindest gegenüber 10.3) lohnend. Dass wir es mit etwas älterer Hardware zu tun haben, spürt man aber schon etwas: Mehr als 1¼ GB RAM sind nicht drin und beim Abspielen von Videos, die nicht gerade mit &#8220;G4-freundlichen&#8221; Codecs erstellt wurden, kommt der Prozessor an seine Grenzen. Dennoch: Die Verarbeitung des Rechners ist auch nach heutigen Standards bemerkenswert und als Allerweltsnotebook für unterwegs dürfte das 12er-PowerBook noch ein, zwei Jährchen seinen Dienst tun.</p>
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		<title>Schrott wird flott: Anwendungen für schwache Hardware</title>
		<link>http://blog.mattiasschlenker.de/2007/11/03/schrott-wird-flott-anwendungen-fur-schwache-hardware/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Nov 2007 18:29:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer (sonstiges)]]></category>
		<category><![CDATA[Linux und BSD]]></category>
		<category><![CDATA[Schrott flott]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Wochen haben wir stückenweise unser altes Subnotebook &#8212; ein Überbleibsel aus New Economy Zeiten &#8212; mit einem aktuellen Linux (Xubuntu 7.10) versehen. Die relativ schwache Hardware erfordert natürlich eine besonders behutsame Auswahl von Software: 300MHz und 160MB RAM suggerieren Leistungen von etwa einem Zwanzigstel bis einem Zehntel aktueller Rechner. Mit sorgfältig ausgewählten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrott20071103/screen04_gnumeric.png" target="_blank"><img src="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrott20071103/screen04_gnumeric_small.png" align="right" height="110" width="240" /></a>In den letzten Wochen haben wir stückenweise unser altes Subnotebook &#8212; ein Überbleibsel aus New Economy Zeiten &#8212; mit einem aktuellen Linux (Xubuntu 7.10) versehen. Die relativ schwache Hardware erfordert natürlich eine besonders behutsame Auswahl von Software: 300MHz und 160MB RAM suggerieren Leistungen von etwa einem Zwanzigstel bis einem Zehntel aktueller Rechner. Mit sorgfältig ausgewählten Programmen bleibt die Maschine dennoch nutzbar: PDAs und Webtablets wie Nokias N800/N810 haben auch nicht viel mehr zu bieten. Generell gilt bei der Anwendungsauswahl, dass man besser bei einem Toolkit bleibt (Gtk oder Qt), was verhindert, dass zwei Bibliotheken mit gleicher Funktionalität gleichzeitig geladen sein müssen.</p>
<p>Gestandene Linuxer dürften die folgenden Softwarevorstellungen für kalten Kaffee halten, blättert weiter oder schaut Euch beim <a href="http://blog.rootserverexperiment.de/" target="_blank">Rootserverexperiment</a> um.<span id="more-120"></span></p>
<p><strong>Tabellenkalkulation</strong></p>
<p>Gelegentlich möchte man auch unterwegs eine Tabelle bearbeiten. Fahrtkosten oder Materialaufstellungen sind ein typisches Beispiel. Hierfür ein All-In-One-Office-Paket zu installieren stellt einen enormen Overkill dar. Vor allem OpenOffice.org ist auf alter Hardware ziemlich pervers: Zuerst wird ein mehrere Hundert MB großer Prozess aufgebaut &#8212; OOo ist ein großes Binary mit allen Komponenten &#8211;, dann werden zwei Drittel dieses Prozesses auf Festplatte ausgelagert (geswappt). OOo ist so zwar nutzbar, insbesondere der Start ist jedoch äußerst nervig. Deutlich kompakter ist <a href="http://www.gnome.org/projects/gnumeric/" target="_blank">Gnumeric</a> Spreadsheet, eine kleine Tabellenkalkulation, die zum Gnome-Projekt gehört. Sie bringt  viele Statistikfunktionen mit und arbeitet einen Tick präziser als die großen. Und sie ist deutlich schneller. Nachteil: Tabellen lassen sich nicht in andere Dokumente einbetten.</p>
<p><strong>Textverarbeitung</strong></p>
<p><a href="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrott20071103/screen03_abiword.png" target="_blank"><img src="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrott20071103/screen03_abiword_small.png" align="left" height="65" width="240" /></a> Für die Textverarbeitung gilt prinzipiell das gleiche wie für die Tabellenkalkulation. Schlank muss sie sein. Ich habe recht gute Erfahrungen mit <a href="http://www.abisource.com/" target="_blank">AbiWord</a> gemacht, das etwa die Funktionalität von Word95 bietet (wer braucht mehr). Für wirklich große Sachen nehme ich LaTeX und Evince als PDF-Viewer. Klar braucht LaTeX enormen Festplattenplatz, aber das ist nach dem Upgrade auf die 60-Gig-Platte kein Problem mehr.</p>
<p>Wer möchte, kann auch zu <a href="http://siag.nu/index.shtml" target="_blank">SIAG</a> greifen (&#8220;it sucks less&#8221;). Nach drei Jahren Inaktivität zeigt das Projekt seit Oktober 2006 wieder etwas Bewegung. Ich habe keine aktuellen Builds ausprobiert und habe es nicht vor. Wer möchte, kann mich gerne auf dem Laufenden halten.</p>
<p><strong>Browser und Erweiterungen</strong></p>
<p><a href="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrott20071103/screen01_fullerscreen.png" target="_blank"><img src="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrott20071103/screen01_fullerscreen_small.png" align="right" height="180" width="240" /></a> Prinzipiell gilt WebKit als der etwas schlankere Browser. Wer Zeit und Lust hat, kann <a href="http://live.gnome.org/Epiphany/WebKit" target="_blank">Epiphany mit WebKit</a> als Backend bauen und damit im Web surfen. Ich hatte weder Zeit noch Lust und will auch hin und wieder mal ein YouTube-Filmchen sehen. Ich will aber nicht immer mit Werbung belästigt werden und ich möchte einen echten Vollbildmodus verwenden können. Deshalb habe ich Firefox installiert und passende Extensions gesucht.</p>
<p>Den echten Vollbildmodus rüstet <a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/4650" target="_blank">Fullerscreen</a> nach, der <a href="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrott20071103/screen01_fullerscreen.png" target="_blank">Screenshot</a> zeigt das Ergebnis: Es sind volle 800&#215;600 Pixel nutzbar. Möchte man eine Adresse eingeben oder die Navigationselemente nutzen, steuert man einfach den oberen Bildschirmrand an, die Leiste klappt dann ein. Fullerscreen beherrscht auch den Präsentationsmodus, d.h. man ist bei Präsentationen im XHTML-Format nicht auf Opera angewiesen.</p>
<p>Mein zweites Anliegen war Flash: <a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/433" target="_blank">Flashblock</a> (<a href="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrott20071103/screen02_flashblock.png" target="_blank">Screenshot</a>) sorgt dafür, dass nur solche Filmchen laufen, die ich explizit anklicke. Einzelne YouTube Clips kann ich mir so reinziehen von Werbung bleibe ich verschont. Der <a href="http://www.flohbu.de/?p=154" target="_blank"><em>Katzencontent</em></a> läuft übrigens recht flüssig, actionlastige Streifen wie <a href="http://www.youtube.com/watch?v=mMXaXVJOivY" target="_blank"><em>24 &#8211; Tag 5 &#8211; Schwäbisch</em></a> ruckeln ziemlich.</p>
<ul>
<li><a href="http://blog.mattiasschlenker.de/2007/09/16/schrott-wird-flott-linux-auf-dem-fsc-b142/">Installation von Xubuntu auf dem B142</a></li>
<li><a href="http://blog.mattiasschlenker.de/2007/09/24/schrott-wird-flott-touchscreen-des-b142/">Konfiguration des Touchscreens <strike>und Matchbox als GUI</strike></a></li>
<li><strong>Anwendungen für schwache Hardware</strong></li>
<li>Peripherie: Schnittstellen per Cardbus nachrüsten</li>
<li>Kleine Kaufberatung für Geizhälse</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Schrott wird flott: Touchscreen des B142</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 07:57:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer (sonstiges)]]></category>
		<category><![CDATA[Linux und BSD]]></category>
		<category><![CDATA[Schrott flott]]></category>

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		<description><![CDATA[ Bereits vor acht Jahren brachte Fujitsus B-Serie einen Touchscreen mit, der die Bedienung deutlich erleichterte &#8212; wenn die Kalibrierung erfolgreich war. Zwischenzeitlich waren die (praktisch nur für Fujitsu-Siemens B-Serie Geräte und einige Vaios) geschriebenen Treiber verschwunden, sind aber nun dank der UMPC-Manie in vielen Distributionskerneln und X.org-Distributionen enthalten. Die im Folgenden beschriebene Einrichtung sollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrottflott/20070924_calibration.jpg" target="_blank"><img src="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrottflott/20070924_calibration_small.jpg" align="right" /></a> Bereits vor acht Jahren brachte Fujitsus B-Serie einen Touchscreen mit, der die Bedienung deutlich erleichterte &#8212; wenn die Kalibrierung erfolgreich war. Zwischenzeitlich waren die (praktisch nur für Fujitsu-Siemens B-Serie Geräte und einige Vaios) geschriebenen Treiber verschwunden, sind aber nun dank der UMPC-Manie in vielen Distributionskerneln und X.org-Distributionen enthalten. Die im Folgenden beschriebene Einrichtung sollte sich in ähnlicher Weise auch auf modernen Geräten durchführen lassen. Beachten Sie bitte: Die Anleitung bezieht sich auf X.org 7.2 oder höher, bei älteren Versionen kann auf einige Detaillösungen verzichtet werden.</p>
<p><strong>Vorbereitung</strong></p>
<p>Achten Sie zunächst darauf, dass das Kernelmodul <em>evdev</em> geladen ist. Es stellt die Kernelschnittstelle zum Event basierten Touchscreen-Treiber zur Verfügung. Daneben muss der X.org-Treiber <em>xserver-xorg-input-evtouch </em>installiert sein. Die Anleitung des Evtouch-Entwicklers rät zudem noch dazu, einen <a href="http://stz-softwaretechnik.com/~ke/touchscreen/evtouch.html" target="_blank">Dummy-Treiber zu verwenden</a>, der PS/2-Mausevents abfängt und ins Datennirvana umleitet. Das ist notwendig, weil der Touchscreen am PS/2-Bus hängt, und neben den rohen Events PS/2-Mausevents liefert. Ist zudem der Knubbel aktiv und eine externe Maus eingesteckt, sind drei Quellen für PS/2-Events verfügbar, die nicht unterschieden werden können. Da bei mir die Dummy-Lösung fehlschlug, habe ich per UDEV-Regelsatz die Gerätedateien <em>/dev/input/mice</em> und <em>/dev/input/mouse0</em> stillgelegt. Einziger Nachteil dieser Lösung: USB-Mäuse dürfen erst angesteckt werden, wenn der X-Server gestartet ist (kann mit einer <a href="http://www.reactivated.net/writing_udev_rules.html" target="_blank">weiteren UDEV-Regel behoben</a> werden). Die UDEV-Regel (in der <em>/etc/udev/rules.d/40-permissions.rules</em>):<span id="more-115"></span></p>
<p><code><br />
KERNEL=="mice", GROUP="root", MODE="0000"<br />
KERNEL=="mouse0", GROUP="root", MODE="0000"<br />
</code></p>
<p>Rebooten Sie nach dem Anlegen der UDEV-Regeln und überzeugen Sie sich davon, dass <em>/dev/input/mice</em> und <em>/dev/input/mouse0</em> nicht mehr lesbar sind.</p>
<p><strong>Die Xorg.conf</strong></p>
<p><img src="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrottflott/20070924_xorgconf.png" align="right" />Jetzt muss die /etc/X11/xorg.conf um ein neues Eingabegeräte erweitert werden. Ich habe diesem den bezeichnenden Namen &#8220;touchscreen&#8221; gegeben. Der Ausschnitt entspricht weitestgehend der <a href="http://stz-softwaretechnik.com/~ke/touchscreen/evtouch.html#config" target="_blank">Vorlage von STZ Softwaretechnik</a>. Meine <a href="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrottflott/xorg.conf.txt" target="_blank">komplette, funktionierende xorg.conf</a> können Sie herunterladen. Wie bei Ihrem Gerät die Event-Schnittstelle heisst, zeigt ein Blick in /dev/input &#8212; und ausprobieren.</p>
<p>Stoppen Sie anschließend den Loginmanager gdm, er stört bei der Kalibrierung:</p>
<p><code>/etc/init.d/gdm stop</code></p>
<p><strong>Kalibrierung des Touchscreens</strong></p>
<p>Auf Grund eines fehlenden Cursors funktionierte das Script calibrate.sh auf meinem Beta-Ubuntu nicht. Wer das Prinzip der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bisektion" target="_blank">Intervallschachtelung</a> halbwegs verstanden hat, kann den Touchscreen jedoch innerhalb von zehn Minuten händisch kalibrieren. Als Startwerte empfiehlt sich eine MinX und MinY bei 0 zu belassen und MaxX und MaxY je nach Gerät zwischen 800 und 2500 zu setzen:</p>
<pre>Option "MinX" "0"
Option "MinY" "0"
Option "MaxX" "1000"
Option "MaxY" "1000"</pre>
<p>Starten Sie den X-Server mit dieser Konfiguration von der Konsole mit einem simplen:</p>
<p><code>Xorg</code></p>
<p>Beendet wird der X-Server rabiat mit Strg+Alt+Backspace. Passen Sie die beiden Minimalwerte so an, dass der Mauszeiger im linken oberen Eck landet, wenn man an diese Stelle tippt und er sich beim Bewegen des Stiftes nach rechts unten um ein paar Pixel mitbewegt.</p>
<p>Als nächstes ist die X-Achse dran: Zieht man den Stift am oberen Rand entlang, muss der Cursor unter dem Stift entlang laufen. Bewegt sich das Kreuzchen schneller, ist der MaxX-Wert zu erhöhen, bewegt es sich langsamer, ist der Wert niedriger zu setzen. Wer hier konsequent mit der Halbierung von Intervallen arbeitet, kommt in wenigen Schritten zum Ziel.</p>
<p>Die gleiche Prozedur ist am linken Rand für MaxY zu wiederholen. Jetzt sollte der Mauszeiger an jeder Stelle des Bildschirms &#8212; auch beim Antippen &#8212; unterhalb des Stiftes liegen. Das hat bei meinem B142 nicht ganz geklappt: Rechts oben war der Zeiger etwa vier Punkte über dem Stift, rechts unten vier Punkte darunter. Eine kleine Korrektur der Y-Werte hat den Fehler auf zwei Punkte verringert, wobei jetzt allerdings am linken Rand oben der Zeiger zwei Punkte unter dem Stift liegt. Auf dem Foto ist übrigens die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Parallaxe" target="_blank">Parallaxe</a> durch die nicht senkrechte Aufnahme zu sehen, die größer als bei modernen dünneren Touchscreens ausfällt.</p>
<p>Eigentlich wollte ich an dieser Stelle noch auf die Konfiguration von <a href="http://matchbox-project.org/" target="_blank">Matchbox</a> eingehen. Die bei Ubuntu 7.10 mitgelieferte Version scheint jedoch eine noch nicht ganz komplette Konfiguration zu verwenden und XFCE funktioniert flott und harmoniert gut mit dem Touchscreen &#8212; ich verschiebe Matchbox deshalb erst einmal.</p>
<p>Weitere Beiträge in &#8220;Schrott wird flott&#8221; (die noch nicht verlinkten werden in den nächsten Wochen entstehen):</p>
<ul>
<li><a href="http://blog.mattiasschlenker.de/2007/09/16/schrott-wird-flott-linux-auf-dem-fsc-b142/">Installation von Xubuntu auf dem B142</a></li>
<li><strong>Konfiguration des Touchscreens <strike>und Matchbox als GUI</strike></strong></li>
<li><a href="http://blog.mattiasschlenker.de/2007/11/03/schrott-wird-flott-anwendungen-fur-schwache-hardware/">Anwendungen für schwache Hardware</a></li>
<li>Peripherie: Schnittstellen per Cardbus nachrüsten</li>
<li>Kleine Kaufberatung für Geizhälse</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Schrott wird flott: Linux auf dem FSC B142</title>
		<link>http://blog.mattiasschlenker.de/2007/09/16/schrott-wird-flott-linux-auf-dem-fsc-b142/</link>
		<comments>http://blog.mattiasschlenker.de/2007/09/16/schrott-wird-flott-linux-auf-dem-fsc-b142/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 16 Sep 2007 16:16:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer (sonstiges)]]></category>
		<category><![CDATA[Linux und BSD]]></category>
		<category><![CDATA[Schrott flott]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ende der 1990er waren Subnotebooks auch hierzulande ziemlich populär. Zu besten New Economy Zeiten war es en Vogue, mit einem Toshiba Portégé, Toshiba Libretto oder der Fujitsu Siemens B-Serie unterm Arm beim Kunden aufzutauchen. Dem Trend konnten wir uns auch nicht verschließen und so bekam Jochen ein Portége 3010CT und ich kurz darauf ein etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/200709115_b142_xubuntu_medium.jpg" target="_blank"><img src="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/200709115_b142_xubuntu_small.jpg" align="right" /></a></p>
<p>Ende der 1990er waren Subnotebooks auch hierzulande ziemlich populär. Zu besten New Economy Zeiten war es en Vogue, mit einem Toshiba Portégé, Toshiba Libretto oder der Fujitsu Siemens B-Serie unterm Arm beim Kunden aufzutauchen. Dem Trend konnten wir uns auch nicht verschließen und so bekam Jochen ein Portége 3010CT und ich kurz darauf ein etwas dickeres Fujitsu Siemens B142. Beide waren bis etwa 2003 unter Linux oder <a href="http://www.freebsd.org/" target="_blank">FreeBSD</a> im regulären Einsatz und verschwanden danach in einer Krustelkiste. Die Debatte um Billigst-Subnotebooks vom Schlage eines Asus EEE (<a href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/09/08/asus-eee-pc-soll-fuer-preisrutsch-auf-dem-notebookmarkt-sorgen/">insbesondere bei Robert Basic</a>) hat mich nun dazu bewogen, das B142 wieder rauszuholen und zu schauen, wie es sich unter heutigen Bedingungen schlägt. Ziel ist es, ein altes Subnotebook mit robustem Magnesiumgehäuse mit Linux und der richtigen Software zum ernsthaften Konkurrenten moderner Billigrechner zu machen.</p>
<h3>Hardware</h3>
<ul>
<li><strong>Gehäuse:</strong> Magnesium, etwa A5-Format, 30mm dick</li>
<li><strong>Display:</strong> TFT, 8,4 Zoll Diagonale 800&#215;600 Pixel mit PS/2-Touchscreen</li>
<li><strong>RAM:</strong> 32MB fest eingebaut, aufgerüstet mit einem SO-SDRAM auf maximal 160MB</li>
<li><strong>Prozessor:</strong> 300MHz Mobile Celeron &#8220;Mendocino&#8221;</li>
<li><strong>Grafikkarte:</strong> Neomagic NM2160, 2MB Grafikspeicher (genug für 800&#215;600@24Bit  oder extern 1024&#215;768@16Bit)</li>
<li><strong>Festplatte:</strong> 2,5 Zoll, normale Bauhöhe; Original 4,3GB, aufgerüstet auf 40GB; BIOS-Obergrenze bei 64GB (darüber möglicherweise Bootprobleme)</li>
<li><strong>CDROM:</strong> Extern, PCMCIA, nicht bootfähig</li>
<li><strong>Diskette:</strong> Extern am Portreplikator</li>
<li><strong>PCMCIA</strong> Ein Schacht, Cardbus tauglich</li>
<li><strong>USB:</strong> 2 Ports USB 1.0, nicht bootfähig</li>
<li><strong>Netzwerk:</strong> nicht vorhanden</li>
</ul>
<p><span id="more-112"></span></p>
<p>Da sich eine 4,3 Gigabyte-Festplatte kaum für ein modernes Linux eignet &#8212; geschweige denn als Zwischenlager für massenweise Fotos &#8211;, habe ich Ende 2006 beschlossen, eine größere Festplatte einzubauen. Damals waren 40GB günstig zu erhalten, heute würde ich wahrscheinlich 60GB wählen. Diese Größe sollte noch bis 2009 erhältlich sein, in deutlich teurerer Automotive-Spec (-30°C bis +80°C) sogar noch länger. Von größeren Festplatten würde ich indes absehen: Zwar erkennt Linux die Geometrien korrekt, das BIOS jedoch nicht. Das kann unter Umständen zu Bootproblemen führen.</p>
<h3>Vorbereitung der Festplatte</h3>
<p>Weil Ubuntu 7.10 praktisch vor der Tür stand, entschied ich mich für die Alpha-Version 5 (mittlerweile schon wieder näher an der finalen Version) und die Installation via externem PCMCIA-CD-Laufwerk. Hierbei stand zunächst im Weg, dass dieses nicht bootfähig ist. Da ich sowieso die Festplatte austauschen wollte, bereitete ich diese mit einem Adapter 2,5 Zoll auf 3,5 Zoll am PC vor. Die Platte bekam am Anfang eine kleine Linux-Partition, die auf aktiv (!) gesetzt wurde. 20MB genügen hierfür, ich entschied mich für 130MB um auch noch ein Damn Small Linux als Notfallsystem drauf unterzubringen. Dahinter folgte eine 512MB große Swap-Partition, die auch gleich als solche initialisiert wurde. Die restlichen Partitionen sind optional, ich habe sie aber gleich so angelegt, wie ich sie später brauche:</p>
<pre>Disk /dev/hdd: 40.0 GB, 40007761920 bytes

255 heads, 63 sectors/track, 4864 cylinders

Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes

Disk identifier: 0x000b9419</pre>
<pre>Device    Boot      Start         End      Blocks   Id  System

/dev/hdd1   *           1          17      136521   83  Linux

/dev/hdd2              18          80      506047+  82  Linux swap / Solaris

/dev/hdd3              81        3485    27350662+  83  Linux</pre>
<p>Achten Sie darauf, am Ende der Festplatte wenigstens 170MB Platz zu lassen (RAM + Grafikspeicher + etwas Überhang) um später eine Suspend-to-Disk-Partition unterbringen zu können.</p>
<h3>Installations-Bootloader</h3>
<p>Als Bootloader für die Installation wählte ich Extlinux, den EXT2-Bruder von Isolinux und Syslinux (<a href="http://blog.rootserverexperiment.de/2006/08/01/extlinux-flexibler-bootloader-fur-den-rootserver/" target="_blank">Extlinux-Artikel im Rootserverexperiment</a>). Alle drei sind im Syslinux-Paket enthalten. Extlinux setzt zunächst einen DOS-MBR voraus, der ebenfalls im Syslinux-Paket dabei ist. Geschrieben wird dieser mit<tt> cat</tt>. Im nachfolgenden Beispiel ist die am Adapter hängende Notebook-Platte <tt>/dev/hdd</tt>:</p>
<listing>cat mbr.bin &gt; /dev/hdd</listing>   Um Extlinux zu schreiben, mounten Sie die (aktiv markierte!) Bootpartition, wechseln in den Order, der das <tt>extlinux</tt>-Binary enthält und schreiben den Bootloader mit:
<listing>./extlinux /media/hdd1</listing>   Kopieren Sie nun Kernel und Initrd der Ubuntu-Alternate-Installations-CD in die Bootpartition. Ist das geschehen, benötigen Sie eine Konfigurationsdatei <tt>extlinux.conf</tt> (auch im Wurzelverzeichnis der Bootpartition), in der Kernel, Initrd und Bootparameter angegeben sind. Wegen dem ebenfalls auf der Partition untergebrachten Damn Small Linux benannten wir den Kernel<tt> install.bzi</tt> und die Initrd <tt>install.dsk</tt>. Einziger Unterschied zur<tt> isolinux.cfg</tt> der Alternate Install CD ist der Parameter <tt>vga=788</tt>, der 16 Bit Farbtiefe bei 800&#215;600 Punkten erzwingt:
<pre>DEFAULT ubuinst

TIMEOUT 300

PROMPT 1LABEL ubuinst

KERNEL install.bzi

APPEND initrd=install.dsk file=/cdrom/preseed/xubuntu.seed vga=788 quiet --</pre>
<h3>Xubuntu-Installation</h3>
<p>Die so vorbereitete Festplatte sollten Sie vor dem Einbau testen. Noch am Adapter booten Sie Ihren PC von der 2,5-Zoll-Platte. Gefahr besteht keine: Wenn Ubuntu nicht die Instllations-CD findet, bricht die Installation ab. War der Test erfolgreich, bauen Sie die vorbereitete Platte ins B142. Aus- und Einbau beschreiben <a href="http://sandbox.cz/~covex/hw/b112/" target="_blank">Adam Pribyl und Petr Simadl</a> sehr detailliert. Bereits beim dritten Bild der Beschreibung ist die Festplatte erreichbar.</p>
<p>Zur Installation selbst gibt es wenige Anmerkungen: Ich habe sie nach dem Boot von der präparierten Festplatte vom &#8212; ursprünglich im Lieferumfang enthaltenen &#8212; PCMCIA-CDROM durchgeführt. Ein USB-CDROM sollte ebenso funktionieren. Ob ein Usbstick funktioniert, der via <tt>dd</tt> mit der Ubuntu-Installations-CD versehen<br />
wurde, weiss ich nicht, werde ich ggf. noch testen.</p>
<p>Wählen Sie auf jeden Fall die manuelle Partitionierung: Andernfalls löscht Ubuntu die kleine Startpartition, was nach einem Fehler bei der Installation zur Folge hat, dass sie diese nicht erneut starten können und die Festplatte ausbauen müssen &#8212; das tut weder der Platte noch dem Magnesiumgehäuse<br />
besonders gut.</p>
<p>Nach der Installation habe ich das PCMCIA-CDROM durch eine Ethernetkarte ersetzt und in der<tt> /etc/apt/sources.list</tt> die Installations-CD auskommentiert. Damit die Netzwerkkarte beim Start mit einer IP-Adresse versehen wird, modifizierte ich noch die <tt>/etc/network/interfaces</tt>:</p>
<pre>auto lo eth0

iface lo inet loopback

iface eth0 inet dhcp</pre>
<h3>Zwischenfazit</h3>
<p>Mit angestöpselter USB-Maus war so bereits normales Arbeiten möglich. However: 300MHz, 160MB RAM, 800&#215;600 Pixel und fehlende oder veraltete Schnittstellen erfordern den einen oder anderen Workaround oder wenigstens eine pfiffige Konfiguration. Auf die Konfiguration des Touchscreens etc. werde ich deshalb in weiteren Einträgen näher eingehen. Sollten Sie Blut geleckt haben und ein gebrauchtes B142 erstehen wollen: Beziehen Sie auch das Nachfolgemodell B2130 in Ihre Suche ein.<br />
Dieses ist mit 10 Zoll etwas größer, hat eine PXE fähige Netzwerkkarte integriert und kommt (nach meiner Information) mit maximal 320MB RAM klar.</p>
<p>Weitere Beiträge in &#8220;Schrott wird flott&#8221; (die noch nicht verlinkten werden in den nächsten Wochen entstehen):</p>
<ul>
<li><strong>Installation von Xubuntu auf dem B142</strong></li>
<li><a href="http://blog.mattiasschlenker.de/2007/09/24/schrott-wird-flott-touchscreen-des-b142/">Konfiguration des Touchscreens und Matchbox als GUI</a></li>
<li><a href="http://blog.mattiasschlenker.de/2007/11/03/schrott-wird-flott-anwendungen-fur-schwache-hardware/">Anwendungen für schwache Hardware</a></li>
<li>Peripherie: Schnittstellen per Cardbus nachrüsten</li>
<li>Kleine Kaufberatung für Geizhälse</li>
</ul>
<p>Links zum Thema:</p>
<ul>
<li><a href="http://homepage.sunrise.ch/mysunrise/joerg.hau/linux/b142.htm">Linux auf dem B142 (noch aus Stand Kernel 2.4)</a></li>
<li><a href="http://www.lowlevel.cz/log/pivot/entry.php?id=90">Linux auf dem B142 (relativ aktuell)</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.mattiasschlenker.de/2007/09/16/schrott-wird-flott-linux-auf-dem-fsc-b142/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
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