Mattlog

Gedanken und Hintergedanken. Außerdem: Computer, Autos, die dicke Katze von nebenan, Biber in der Innenstadt, meine Freundin und Ich.

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Archiv für 'Merk-würdiges'

Irritiert

Friday, June 30th, 2006

Ich muss eben ziemlich doof aus der Wäsche geglotzt haben, als ein hupender BMW mit Deutschland-Beflaggung vorbeifuhr. Nichts besonderes? Nunja, er hatte ein Braunauer Kennzeichen.

Irgendwie behagt es mir nicht ganz, wenn Leute aus dem Innviertel ihre patriotischen Gefühle für Deutschland entdecken.

Tippwahn oder Rechenfehler

Tuesday, June 13th, 2006

Also entweder Golem kann nicht rechnen, oder ich tippe tatsächlich zu langsam. Golem behauptet nämlich, es würde jährlich eine Billiarde SMS geschrieben. Das wären gut 150.000 pro Erdenbürger oder eben täglich um die 500. Pro Stunde also etwa 20. Eigentlich müsste die ganze Welt nur noch SMS schreibend an Bushaltestellen herumlungern… (more…)

Auch explosiv

Sunday, June 4th, 2006

Was man mit Mentos und Cola Light machen kann, zeigt Eepybird (via Make).

Offenbar hilft die mikroskopisch rauhe Oberfläche der Mentos bei der Blasenbildung, so dass enorm viel Kohlendioxid frei wird und der Druck in der Flasche steigt. Wer genau hinsschaut, sieht im Video auch eine Flasche explodieren.

Bitte nicht nachmachen. Schon gar nicht im eigenen Magen.

Sprengstoffdepot in meiner Nachbarschaft?

Sunday, June 4th, 2006

Der Spiegel berichtet über die Panikmache terrorvorbeugende Maßnahmen in London und Toronto. Drei Tonnen Ammoniumnitrat hätte man bei den Verdächtigen gefunden. (more…)

Knoppix 5.0 vs. USB-Festplatten

Friday, March 31st, 2006

Es gibt Dinge, die einfach nerven. Heute ist Knoppix 5.0 (Cebit-Edition) dran, das sich nicht einfach “minimalinvasiv” auf eine USB-Festplatte mit kleiner Bootpartition (FAT16) und großer Datenpartition (FAT32) kopieren lässt. Nein, der Ramdisk fehlt der Treiber für FAT — das Ding bootet nicht nach meiner Standardmethode.

Mein Workaround:

  1. Anlegen einer 4500MB großen Linux-Partition am Anfang der USB-Festplatte. Aktiv gesetzt und mit Extended 2 (ext2, nicht ext3) formatiert, dahinter eine FAT32-Partitition, die den Rest der Platte überspannt.
  2. Kopieren des gesamten Inhaltes der Knoppix-DVD auf die erste Partition:
    rsync -avP /cdrom/ /media/sda1/
  3. Schreiben des Bootloaders extlinux in das Verzeichnis isolinux der gemounteten Partition:
    extlinux /media/sda1/boot/isolinux
  4. Umbenennen der Konfigurationsdatei isolinux.cfg in extlinux.conf und Hinzufügen des Append-Parameters bootusb.

Bingo, bootet! Nur, wie sage ich es den Lesern der PC Magazin Linux 03/06?

Futter für die Suchmaschinen: knoppix usb hdd boot harddisk grub syslinux initrd minimal shell

Geschäftsmodell: Bargeldentsorger

Monday, February 20th, 2006

Die Aktivitäten von Staatsanwaltschaft und Polizei gegen Heros würden “zwangsläufig auch Auswirkungen auf die Bargeldver- und entsorgung” haben.

Na, das mit der Bargeldentsorgung übernehme ich gerne! Das mutmaßliche Geschäftsmodell von Heros ist nicht schlecht: Kleinvieh macht auch Mist. Bei täglich 600 Millionen transportierten Euro machen “im Laufe mehrerer Jahre entnommene dreistellige Millionenbeträge etwas in der Größenordnung von 0,1 bis 0,5‰ aus — oder ein bis 5€ auf 10.000 transportierte.

Im Einzelhandel liegt der kalkulierte Schwund (Diebstahl, fehlerhafte Bestandsermittlung) bei 2 bis 3%, also fast 100 mal so hoch — nicht schlecht, dass dennoch jemand misstrauisch wurde.

Gefunden bei spiegel.de.

Eisbrecher

Wednesday, February 15th, 2006

Eisbrecher

Hier in Passau bereitet man sich auf die Schneeschmelze vor. Bei einem “normalen” Hochwasser steht das Wasser dann dort auf der Straße wo jetzt der Bagger steht. Das Bild gibt es auch größer.

Sollte ich das Auto heute oder lieber morgen wegfahren? Sowohl den 205er als auch den AX hätte es schonmal beinahe erwischt… Ich riskiere es und warte noch 24 Stunden. No risk, no fun!

Ätsch, rausgeflogen

Saturday, February 4th, 2006

Vor ein paar Wochen habe ich für die in den nächsten Tagen erscheinende “Webselling” einen Artikel zum Thema Suchmaschinenoptimierung erstellt, der ganz stark betonte, dass es gute Rankings nicht geschenkt gibt und Anbieter von Web-Präsenzen in erster Linie durch Content überzeugen sollten — eigentlich klar, oder?

Von Doorway-Pages, die menschliche Besucher mittels Java-Script auf gänzlich andere Inhalte weiterleiten als sie der Suchmaschine ausliefern, riet ich konsequent ab. Zu groß ist das Risiko, manuell aus dem Index gestrichen zu werden. Heute wies Mario Sixtus darauf hin, dass es nun endlich die Bayrischen Motorenwerke erwischt hat, welche den Hals nicht zu voll kriegen konnten. Google liefert derzeit auf die Anfrage “site:bmw.de” keinen einzigen Treffer.

Nachtrag (5. Februar 2006):

Der Goole-Entwicker Matt Cutts (hier zu BMW) kündigt laut Heise an, in Zukunft bei Doorway-Pages stärker gegen Spam vorzugehen. Es freut mich ehrlich gesagt, dass wenigstens Google stärker auf Content achten will. Es gibt immense Optimierungsmöglichkeiten für Suchmaschinen, jedoch sollte man dabei immer den Surfer im Hinterkopf behalten.

Kryptochef

Thursday, February 2nd, 2006

Alle paar Monate taucht Kryptochef (höchstpersönlich) in sämtlichen Foren des
Web auf, macht Werbung für eine neue Version seiner Software und brilliert durch Kenntnisse auf dem Gebiet der Kryptographie:

Warum ist 256 Bit die technisch höchste Verschlüsselungstiefe
die überhaupt auf Computern möglich ist ?

Ein Computer kennt immer nur 256 verschiedene Zeichen.

Noch nicht überzeugt? Dann geht es Ihnen wie mir. Äußert man seine Zweifel, darf man sich schonmal auf die eine oder andere Beleidigung einstellen.

Immerhin hat Heise recht schnell reagiert und den heutigen Thread entschärft. In den nächsten Tagen dürfte die Google-Suche nach “Kryptochef” weitere interessante Threads zu Tage fördern, viel Spaß bei der Suche!

Heim ins Reich

Wednesday, February 1st, 2006

Willkommen zurück im Reich, liebe Österreicher! Österreich ist wieder Teil Deutschlands — konkret Niedersachsens. Jedenfalls fühlt sich das niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit für die korrekte Anbieterkennzeichnung österreichischer Teledienstanbieter zuständig. Nicht schlecht!

Die hierzulande praktizierte Vorgehensweise, deutsche Gesetze auf ausländische Web-Angebote anzuwenden, die für Deutsche bestimmt sein könnten, mag bei den Herren Zündel und Co. ja noch Sinn machen. Diese Keule wegen zivilrechtlichen Lappalien in Rechtssystemen zu schwingen, die unserem sehr ähnlich sind, ist dagegen mehr als peinlich. Und das wegen einem Blogger, der über einen mutmaßlichen Linksbusfahrer meckerte…

Schaltuhr

Wednesday, February 1st, 2006

Es gibt Dinge, die nerven. Die tägliche Zwangstrennung der DSL-Verbindung gehört dazu. Dieses eigentlich gegen Anbieter von Möchtegerneservern gedachte Feature war schon vor der Einführung der Flatrates nutzlos. Nunja, ausgedacht haben sich das wohl die gleichen Herren, die beschlossen haben, PPP über Ethernet zu tunneln um mit den alten RAS-Servern zeitbasiert abrechnen zu können.

Es nerven aber auch DSL-Router, deren ARP-Cache vollläuft, die sich trotz aktueller Firmware am DNS verschlucken und die keine Möglichkeit haben, einen Reboot-Zeitpunkt einzustellen. Mir wurde es heute zu bunt. Eine einfache Schaltuhr zu 2,99€ sorgt nun für 15 Minuten freiwillige Trennung ab 6:45 Uhr. Dann ärgert mich die in den letzten Tagen immer zwischen 16 und 18 Uhr zuschlagende Zwangstrennung nicht mehr.

Lowest-Tech gegen Möchtegerne-Hightech.

Illegale Straßenrandwerkstatt?

Sunday, January 22nd, 2006

Dass Vorderachsfedern brechen, ist normal. In meiner “aktiven Zeit” habe ich so einige Federn ausgetauscht. Neu waren mir jedoch Federbeine, bei denen der Rest der Feder einfach über den unteren Federteller rutscht. Im schlimmsten Fall wird das Fahrzeug dadurch kaum noch beherrschbar.

Illegale Straßenrandwerkstatt

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Schnapp den Raubkopierer!

Wednesday, December 7th, 2005

Die peinliche Kampagne der Content-Industrie mit ihren geschmacklosen Werbespots und der Drohung mit fünf Jahren Gefängnis (incl. Vergewaltigung) kennen wir alle.

Auch an die Plakate haben wir uns gewöhnt. Doch nun setzt die Initiative “hartabergerecht” eins drauf: Sie dürfen auf dieser Seite ein Bild hochladen und mit Namen, Alter und ein paar weiteren persönlichen Angaben garnieren um anschließend ein Fahndungsplakat herunterzuladen, das Sie ausdrucken können.

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Gorgonzola-Weißwein-Sahne-Lachs-Sauce

Sunday, October 3rd, 2004

Zutaten:

  • 250g Lachsfilet tiefgefroren
  • ¼l Weißwein
  • eine Zwiebel
  • 3 Schmelzkäseecken (gesamt 75g)
  • ½ Becher saure Sahne
  • 150g Gorgonzola
  • Dillspitzen

Lachs einige Stunden im Kühlschrank antauen und orthogonal zur Faser in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden. Zwiebel würfeln und gemeinsam mit dem Lachs in etwas Olivenöl anbraten. Wenn der Lachs von allen Seiten weiß ist, den Weißwein zugeben. Heiß werden lassen, Sahne und Schmelzkäse hinzugeben. Mit Schneebesen ständig rühren. Wenn der Schmelzkäse aufgelöst ist, Gorgonzola dazugeben. Darf nicht blubbrn! Wenn die Sauce zu dick wird, hilft mehr Weißwein oder notfalls Gemüsebrühe. Mit Dill abschmecken und noch einige Minuten auf kleiner Flamme ziehen lassen.

Ich gebe etwas grünen Pfeffer und eine Messerspitze Vegemite dazu(1). Gelegentlich auch ein winziges bißchen Knoblauch.

Schmeckt prima mit grünen Tagliatelle und Rosenkohl. Kostet wenig und geht schnell.

(1) Ich wäre dankbar, wenn der nächste der Heilbronner Clique, der nach Australien geht, mir wieder ein Glas mitbringen könnte.

Ab in den Urlaub!

Thursday, July 1st, 2004

Vielleicht hat sich der eine oder die andere bereits darüber gewundert, daß in den letzten acht Wochen weder im Blog noch auf /dev/corner irgendetwas neues zu sehen war. Nun, der Grund ist einfach: ich habe soviel geschrieben, daß keine Zeit zum Schreiben blieb. Beim Durchblättern diverser Linux-bezogener Magazine stehen die Chancen gut, auch den einen oder anderen Artikel von mir zu finden. Nebenbei entstanden einige bootfähige Heft-CDs.

Letztes Wochenende sorgte schließlich noch ein defektes Netzteil in unserem Server (und ein in der Folge abgerauchter C3) für schlechte Laune. Der Server wurde am Montag durch einen neuen von Thomas Krenn ersetzt. An dieser Stelle vielen Dank an Max Wittenzellner, der den Rechner schnell und unbürokratisch zusammenschrauben ließ. 45 Minuten nach Bestellung war der Server abholbereit.

Von all dem Streß benötige ich nun ein wenig Erholung bei einem Kurzurlaub in Barcelona. Bis demnächst!