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	<title>Mattlog &#187; Linux und BSD</title>
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	<description>Gedanken und Hintergedanken. Außerdem: Computer, Autos, die dicke Katze von nebenan, Biber in der Innenstadt, meine Freundin und Ich.</description>
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		<title>In die Illegalität gedrängt?</title>
		<link>http://blog.mattiasschlenker.de/2008/05/04/in-die-illegalitat-gedrangt/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 May 2008 18:04:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Links und Rechts]]></category>
		<category><![CDATA[Linux und BSD]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich bin ich ein Mensch, der sich an Gesetze hält. Natürlich ist ab und an mal eine Geschwindigkeitsüberschreitung oder ähnliches drin oder als Fußgänger mißachtet man eine rote Ampel. Eine Gesellschaft, die sich eine freiheitliche Grundordnung gegeben hat, ahndet kleine Regelverstöße glücklicherweise eher großzügig und fragt danach, ob auch Gefahren für Leib und Leben oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich bin ich ein Mensch, der sich an Gesetze hält. Natürlich ist ab und an mal eine Geschwindigkeitsüberschreitung oder ähnliches drin oder als Fußgänger mißachtet man eine rote Ampel. Eine Gesellschaft, die sich eine freiheitliche Grundordnung gegeben hat, ahndet kleine Regelverstöße glücklicherweise eher großzügig und fragt danach, ob auch Gefahren für Leib und Leben oder Eigentum Dritter bestanden und setzt danach Strafen fest. Dinge, die nach Wunsch großer Lobbygruppen gerne mit Knast bestraft würden, mache ich eher selten.<span id="more-142"></span></p>
<p>Dummerweise zwingt das aktuelle Urheberrecht immer häufiger zu illegalen Handlungen. Als DVD-Player haben wir ein altes Powerbook: Leider kommt der (CSS taugliche und legale) DVD-Player von MacOS X 10.5 mit immer weniger Leih- und Kauf-DVDs klar (in unserer Lieblingsvideothek wird man glücklicherweise auf riskante DVDs hingewiesen) und wenn wir nicht gerade die Nachbarmädels zum netten Videoabend zwingen wollen, muss ich knacken, rippen, kopieren. Perfiderweise auch Kauf-DVDs, bei denen ein netter Aufkleber &#8220;Nur Original ist legal&#8221; prangt. Nach gängiger Auslegung des <a href="http://bundesrecht.juris.de/urhg/__95a.html" target="_blank">§95a UrhG</a> stellt aber die Umgehung eines funktionierenden Kopierschutzes wenigstens eine Ordnungswidrigkeit dar:</p>
<blockquote>
<p class="jurAbsatz">(1) Wirksame technische Maßnahmen zum Schutz eines nach diesem Gesetz geschützten Werkes oder eines anderen nach diesem Gesetz geschützten Schutzgegenstandes dürfen ohne Zustimmung des Rechtsinhabers nicht umgangen werden, soweit dem Handelnden bekannt ist oder den Umständen nach bekannt sein muss, dass die Umgehung erfolgt, um den Zugang zu einem solchen Werk oder Schutzgegenstand oder deren Nutzung zu ermöglichen.</p>
<p class="jurAbsatz">(2) <span class="Rec nichtamtlich">1</span>Technische Maßnahmen im Sinne dieses Gesetzes sind Technologien, Vorrichtungen und Bestandteile, die im normalen Betrieb dazu bestimmt sind, geschützte Werke oder andere nach diesem Gesetz geschützte Schutzgegenstände betreffende Handlungen, die vom Rechtsinhaber nicht genehmigt sind, zu verhindern oder einzuschränken. <span class="Rec nichtamtlich">2</span>Technische Maßnahmen sind wirksam, soweit durch sie die Nutzung eines geschützten Werkes oder eines anderen nach diesem Gesetz geschützten Schutzgegenstandes von dem Rechtsinhaber durch eine Zugangskontrolle, einen Schutzmechanismus wie Verschlüsselung, Verzerrung oder sonstige Umwandlung oder einen Mechanismus zur Kontrolle der Vervielfältigung, die die Erreichung des Schutzziels sicherstellen, unter Kontrolle gehalten wird.</p>
</blockquote>
<p>Wer den Absatz (3) überfliegt, weiss dann auch, dass bereits die Verbreitung der Information, wie man einen Kopierschutz umgeht, strafbar wird. Ich halte mich daher mit Details zurück, in denen ich im Detail erläutere, dass viele gängige Linux-Distributionen nach der Installation gängiger Videoplayer unterhalb von &#8220;/usr/share/doc&#8221; Scripte zur Nachinstallation der CSS-Cracker mitbringen. Die folgenden Beispiele für die Shell sind nicht zwingend illegal &#8212; ohne CSS-Knacker lassen sie sich nämlich auch mit den vielen unverschlüsselten DVDs verwenden, die Programm- oder Computerzeitschriften beiliegen. Beispielsweise wenn man DVDs archivieren oder unterwegs von Festplatte abspielen möchte.</p>
<p>Zunächst liest man das Inhaltsverzeichnis der DVD ein. Das liefert Infos über das &#8220;Main Feature&#8221;, Untertitel, Seitenverhältnisse und Sprachen:</p>
<blockquote><p>dvdbackup -I -i /dev/dvd</p></blockquote>
<p>Ein komplettes Backup der DVD entsteht mit:</p>
<blockquote><p>dvdbackup -i /dev/dvd -o /pfad/zum/backup/ -M</p></blockquote>
<p>Ein solches Backup (der ganze Ordner) lässt sich beispielsweise mit <a href="http://www.videolan.org/" target="_blank">VLC</a> sehr schön abspielen. Allerdings sind manche älteren Rechner mit der DVD-Datenrate überfordert (beim EeePC kommt las Problem der Festplattenplatz dazu) und VLC schaltet gerne zwischendurch Untertitel ab und Tonspuren um. Da ist es praktischer, gleich mit &#8220;mencoder&#8221; zu transkodieren, hier eine DVD deren &#8220;Main Feature&#8221; Chapter 21 ist, in zwei Durchgängen, erstens:</p>
<blockquote><p>mencoder dvd://21 -oac mp3lame -ovc xvid -xvidencopts pass=1 -o /dev/null</p></blockquote>
<p>Erst im zweiten Durchgang entsteht die AVI-Datei (eine ellenlange Zeile), hier mit Untertiteln aus Satz 1 (-sid 1):</p>
<blockquote><p>mencoder dvd://21 -sid 1 -subfont-blur 6 -subfont-outline 1 -subfont-text-scale 3 -oac mp3lame -lameopts abr:br=192 -ovc xvid -xvidencopts pass=2:bitrate=2000:aspect=16/9 -o output.avi</p></blockquote>
<p>Natürlich werden die so erstellten Dumps bei verschlüsselten DVDs von mir nach dem Konsum gelöscht. Und vor erneutem Konsum wieder erstellt. Denn dank §95a handelt es sich eben um keine legalen Privatkopien. Es ist schon Paradox: Da gibt man irgendwo zwischen 15 und 20€ für eine DVD aus und dann muss man zwanzig Minuten investieren, bis man die richtigen Paramter für alle Ripping-Tools herausgefunden hat, damit man die DVD gucken kann. Weil die Kopie nicht legal ist, löscht man sie &#8212; und beim nächsten Anschauen geht das Spiel von vorne los. Vor diesem Hintergrund kann ich eine gewisse Zunahme illegaler Kopien durchasu nachvollziehen: Otto Normalverbraucher stellt fest, dass er die erworbene DVD nichtschauen kann, er wirft Bittorrent an und saugt sich den eben gekauften Film. Hat er das Prozedere dreimal hinter sich, wird er auf den Kauf der Original-DVD verzichten und gleich saugen (nach dem Motto: Jetzt wird zurückverarscht).</p>
<p>Perfiderweise ist die Privatkopie von Freunden oft OK. Hat der Kumpel von nebenan versichert, die Simpsons-Komplettsammlung legal aus amerikanischem Sat-TV per digitalem Videorekorder aufgenommen zu haben (&#8220;Hab isch mit Zwei-Meter-Schüssel ausm US-Fernsehen!&#8221;), müssen Sie nicht groß weiter nachhaken: Nur bei offensichtlich illegalen Quellen (&#8220;Hab isch auf nem chinesischen Server einer Release-Group gefunden!&#8221;) ist bereits die Entgegennahme der Kopie illegal.</p>
<p>Und Knast? Nicht wirklich: Fünf Jahre drohen bei Verbreitung in gewerblichen Umfang. Selbst wenn ich Dumps an Freunde weitergebe &#8212; was ich nicht tue &#8212; ist dieser &#8220;gewerbliche Umfang&#8221; zu vermeiden. Hinsichtlich Schadensersatz sieht es für die Content-Industrie auch schlecht aus: Ein Schaden muss plausibel vorgerechnet werden.</p>
<p>Angst? Nicht wirklich: Angesichts immer noch im Umlauf befindlicher Un-CDs würde ich gerne vor Gericht einen Freibrief für diese Art der Umgehung unerwarteter Nebenwirkungen von Kopierschutzmechanismen bekommen &#8212; die Erreichung des Schutzziels sollte schließlich nicht massiv auf den bestimmungsgemäßen Gebrauch durchschlagen. Und vielleicht präzisiert ein Gericht gleich die Definition der Wirksamkeit von Kopierschutzmaßnahmen &#8212; <a href="http://www.golem.de/0705/52530.html" target="_blank">wie in Finnland längst der Fall</a>.</p>
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		<title>Abschied vom Billig-Subnotebook</title>
		<link>http://blog.mattiasschlenker.de/2008/03/26/abschied-vom-billig-subnotebook/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 08:47:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer (sonstiges)]]></category>
		<category><![CDATA[Gadgets]]></category>
		<category><![CDATA[Linux und BSD]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie Golem berichtet, soll der EeePC 900, also die im Frühsommer erscheinende Version mit Neun-Zoll-Display nicht nur ein größeres Display, sondern auch Touchscreen, GPS-Empfänger, mehr Speicher und eine größere SSD mitbringen. Der Preis wird dann bei 399€ liegen.
Schade eigentlich, ließe sich doch mit nur einem größeren Display und dem Atom-Prozessor bei ansonsten gleicher Ausstattung der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Golem berichtet, soll der EeePC 900, also die im Frühsommer erscheinende Version mit Neun-Zoll-Display nicht nur ein größeres Display, sondern auch Touchscreen, GPS-Empfänger, mehr Speicher und eine größere SSD mitbringen. Der Preis wird dann bei 399€ liegen.</p>
<p>Schade eigentlich, ließe sich doch mit nur einem größeren Display und dem Atom-Prozessor bei ansonsten gleicher Ausstattung der Preis von 300€ halten. Nicht dass der EeePC übermäßig teuer wäre oder die angedachten Features nicht einen beträchtlichen Mehrwert böten, der Preis von unter 300€ bewog viele Käufer erst dazu, sich den billigen, leichten EeePC als Zweitrechner zuzulegen. Mit einem um 33% gestiegenen Preis wird das nicht der Fall sein. Bleibt also zu hoffen, dass die Sieben-Zoll-Variante weiterhin im Angebot bleibt &#8212; möglicherweise auf 280 oder gar 250€ reduziert.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.golem.de/0803/58585.html" target="_blank">News bei Golem</a></li>
<li><a href="http://blog.rootserverexperiment.de/category/eeepc/" target="_blank">Der EeePC beim Rootserverexperiment</a></li>
</ul>
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		<title>Redaktionsspielzeug</title>
		<link>http://blog.mattiasschlenker.de/2008/02/04/redaktionsspielzeug/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 22:55:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer (sonstiges)]]></category>
		<category><![CDATA[Linux und BSD]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu meinen EeePC-Baustellen geht&#8217;s hier lang:

http://blog.rootserverexperiment.de/

Evtl. auch interessant:

http://blog.mattiasschlenker.de/category/schrott-flott/

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu meinen EeePC-Baustellen geht&#8217;s hier lang:</p>
<ul>
<li><a href="http://blog.rootserverexperiment.de/" target="_blank">http://blog.rootserverexperiment.de/</a></li>
</ul>
<p>Evtl. auch interessant:</p>
<ul>
<li><a href="http://blog.mattiasschlenker.de/category/schrott-flott/">http://blog.mattiasschlenker.de/category/schrott-flott/</a></li>
</ul>
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		<title>Schrott wird flott: Anwendungen für schwache Hardware</title>
		<link>http://blog.mattiasschlenker.de/2007/11/03/schrott-wird-flott-anwendungen-fur-schwache-hardware/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Nov 2007 18:29:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer (sonstiges)]]></category>
		<category><![CDATA[Linux und BSD]]></category>
		<category><![CDATA[Schrott flott]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Wochen haben wir stückenweise unser altes Subnotebook &#8212; ein Überbleibsel aus New Economy Zeiten &#8212; mit einem aktuellen Linux (Xubuntu 7.10) versehen. Die relativ schwache Hardware erfordert natürlich eine besonders behutsame Auswahl von Software: 300MHz und 160MB RAM suggerieren Leistungen von etwa einem Zwanzigstel bis einem Zehntel aktueller Rechner. Mit sorgfältig ausgewählten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrott20071103/screen04_gnumeric.png" target="_blank"><img src="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrott20071103/screen04_gnumeric_small.png" align="right" height="110" width="240" /></a>In den letzten Wochen haben wir stückenweise unser altes Subnotebook &#8212; ein Überbleibsel aus New Economy Zeiten &#8212; mit einem aktuellen Linux (Xubuntu 7.10) versehen. Die relativ schwache Hardware erfordert natürlich eine besonders behutsame Auswahl von Software: 300MHz und 160MB RAM suggerieren Leistungen von etwa einem Zwanzigstel bis einem Zehntel aktueller Rechner. Mit sorgfältig ausgewählten Programmen bleibt die Maschine dennoch nutzbar: PDAs und Webtablets wie Nokias N800/N810 haben auch nicht viel mehr zu bieten. Generell gilt bei der Anwendungsauswahl, dass man besser bei einem Toolkit bleibt (Gtk oder Qt), was verhindert, dass zwei Bibliotheken mit gleicher Funktionalität gleichzeitig geladen sein müssen.</p>
<p>Gestandene Linuxer dürften die folgenden Softwarevorstellungen für kalten Kaffee halten, blättert weiter oder schaut Euch beim <a href="http://blog.rootserverexperiment.de/" target="_blank">Rootserverexperiment</a> um.<span id="more-120"></span></p>
<p><strong>Tabellenkalkulation</strong></p>
<p>Gelegentlich möchte man auch unterwegs eine Tabelle bearbeiten. Fahrtkosten oder Materialaufstellungen sind ein typisches Beispiel. Hierfür ein All-In-One-Office-Paket zu installieren stellt einen enormen Overkill dar. Vor allem OpenOffice.org ist auf alter Hardware ziemlich pervers: Zuerst wird ein mehrere Hundert MB großer Prozess aufgebaut &#8212; OOo ist ein großes Binary mit allen Komponenten &#8211;, dann werden zwei Drittel dieses Prozesses auf Festplatte ausgelagert (geswappt). OOo ist so zwar nutzbar, insbesondere der Start ist jedoch äußerst nervig. Deutlich kompakter ist <a href="http://www.gnome.org/projects/gnumeric/" target="_blank">Gnumeric</a> Spreadsheet, eine kleine Tabellenkalkulation, die zum Gnome-Projekt gehört. Sie bringt  viele Statistikfunktionen mit und arbeitet einen Tick präziser als die großen. Und sie ist deutlich schneller. Nachteil: Tabellen lassen sich nicht in andere Dokumente einbetten.</p>
<p><strong>Textverarbeitung</strong></p>
<p><a href="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrott20071103/screen03_abiword.png" target="_blank"><img src="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrott20071103/screen03_abiword_small.png" align="left" height="65" width="240" /></a> Für die Textverarbeitung gilt prinzipiell das gleiche wie für die Tabellenkalkulation. Schlank muss sie sein. Ich habe recht gute Erfahrungen mit <a href="http://www.abisource.com/" target="_blank">AbiWord</a> gemacht, das etwa die Funktionalität von Word95 bietet (wer braucht mehr). Für wirklich große Sachen nehme ich LaTeX und Evince als PDF-Viewer. Klar braucht LaTeX enormen Festplattenplatz, aber das ist nach dem Upgrade auf die 60-Gig-Platte kein Problem mehr.</p>
<p>Wer möchte, kann auch zu <a href="http://siag.nu/index.shtml" target="_blank">SIAG</a> greifen (&#8220;it sucks less&#8221;). Nach drei Jahren Inaktivität zeigt das Projekt seit Oktober 2006 wieder etwas Bewegung. Ich habe keine aktuellen Builds ausprobiert und habe es nicht vor. Wer möchte, kann mich gerne auf dem Laufenden halten.</p>
<p><strong>Browser und Erweiterungen</strong></p>
<p><a href="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrott20071103/screen01_fullerscreen.png" target="_blank"><img src="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrott20071103/screen01_fullerscreen_small.png" align="right" height="180" width="240" /></a> Prinzipiell gilt WebKit als der etwas schlankere Browser. Wer Zeit und Lust hat, kann <a href="http://live.gnome.org/Epiphany/WebKit" target="_blank">Epiphany mit WebKit</a> als Backend bauen und damit im Web surfen. Ich hatte weder Zeit noch Lust und will auch hin und wieder mal ein YouTube-Filmchen sehen. Ich will aber nicht immer mit Werbung belästigt werden und ich möchte einen echten Vollbildmodus verwenden können. Deshalb habe ich Firefox installiert und passende Extensions gesucht.</p>
<p>Den echten Vollbildmodus rüstet <a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/4650" target="_blank">Fullerscreen</a> nach, der <a href="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrott20071103/screen01_fullerscreen.png" target="_blank">Screenshot</a> zeigt das Ergebnis: Es sind volle 800&#215;600 Pixel nutzbar. Möchte man eine Adresse eingeben oder die Navigationselemente nutzen, steuert man einfach den oberen Bildschirmrand an, die Leiste klappt dann ein. Fullerscreen beherrscht auch den Präsentationsmodus, d.h. man ist bei Präsentationen im XHTML-Format nicht auf Opera angewiesen.</p>
<p>Mein zweites Anliegen war Flash: <a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/433" target="_blank">Flashblock</a> (<a href="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrott20071103/screen02_flashblock.png" target="_blank">Screenshot</a>) sorgt dafür, dass nur solche Filmchen laufen, die ich explizit anklicke. Einzelne YouTube Clips kann ich mir so reinziehen von Werbung bleibe ich verschont. Der <a href="http://www.flohbu.de/?p=154" target="_blank"><em>Katzencontent</em></a> läuft übrigens recht flüssig, actionlastige Streifen wie <a href="http://www.youtube.com/watch?v=mMXaXVJOivY" target="_blank"><em>24 &#8211; Tag 5 &#8211; Schwäbisch</em></a> ruckeln ziemlich.</p>
<ul>
<li><a href="http://blog.mattiasschlenker.de/2007/09/16/schrott-wird-flott-linux-auf-dem-fsc-b142/">Installation von Xubuntu auf dem B142</a></li>
<li><a href="http://blog.mattiasschlenker.de/2007/09/24/schrott-wird-flott-touchscreen-des-b142/">Konfiguration des Touchscreens <strike>und Matchbox als GUI</strike></a></li>
<li><strong>Anwendungen für schwache Hardware</strong></li>
<li>Peripherie: Schnittstellen per Cardbus nachrüsten</li>
<li>Kleine Kaufberatung für Geizhälse</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Schrott wird flott: Touchscreen des B142</title>
		<link>http://blog.mattiasschlenker.de/2007/09/24/schrott-wird-flott-touchscreen-des-b142/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 07:57:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer (sonstiges)]]></category>
		<category><![CDATA[Linux und BSD]]></category>
		<category><![CDATA[Schrott flott]]></category>

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		<description><![CDATA[ Bereits vor acht Jahren brachte Fujitsus B-Serie einen Touchscreen mit, der die Bedienung deutlich erleichterte &#8212; wenn die Kalibrierung erfolgreich war. Zwischenzeitlich waren die (praktisch nur für Fujitsu-Siemens B-Serie Geräte und einige Vaios) geschriebenen Treiber verschwunden, sind aber nun dank der UMPC-Manie in vielen Distributionskerneln und X.org-Distributionen enthalten. Die im Folgenden beschriebene Einrichtung sollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrottflott/20070924_calibration.jpg" target="_blank"><img src="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrottflott/20070924_calibration_small.jpg" align="right" /></a> Bereits vor acht Jahren brachte Fujitsus B-Serie einen Touchscreen mit, der die Bedienung deutlich erleichterte &#8212; wenn die Kalibrierung erfolgreich war. Zwischenzeitlich waren die (praktisch nur für Fujitsu-Siemens B-Serie Geräte und einige Vaios) geschriebenen Treiber verschwunden, sind aber nun dank der UMPC-Manie in vielen Distributionskerneln und X.org-Distributionen enthalten. Die im Folgenden beschriebene Einrichtung sollte sich in ähnlicher Weise auch auf modernen Geräten durchführen lassen. Beachten Sie bitte: Die Anleitung bezieht sich auf X.org 7.2 oder höher, bei älteren Versionen kann auf einige Detaillösungen verzichtet werden.</p>
<p><strong>Vorbereitung</strong></p>
<p>Achten Sie zunächst darauf, dass das Kernelmodul <em>evdev</em> geladen ist. Es stellt die Kernelschnittstelle zum Event basierten Touchscreen-Treiber zur Verfügung. Daneben muss der X.org-Treiber <em>xserver-xorg-input-evtouch </em>installiert sein. Die Anleitung des Evtouch-Entwicklers rät zudem noch dazu, einen <a href="http://stz-softwaretechnik.com/~ke/touchscreen/evtouch.html" target="_blank">Dummy-Treiber zu verwenden</a>, der PS/2-Mausevents abfängt und ins Datennirvana umleitet. Das ist notwendig, weil der Touchscreen am PS/2-Bus hängt, und neben den rohen Events PS/2-Mausevents liefert. Ist zudem der Knubbel aktiv und eine externe Maus eingesteckt, sind drei Quellen für PS/2-Events verfügbar, die nicht unterschieden werden können. Da bei mir die Dummy-Lösung fehlschlug, habe ich per UDEV-Regelsatz die Gerätedateien <em>/dev/input/mice</em> und <em>/dev/input/mouse0</em> stillgelegt. Einziger Nachteil dieser Lösung: USB-Mäuse dürfen erst angesteckt werden, wenn der X-Server gestartet ist (kann mit einer <a href="http://www.reactivated.net/writing_udev_rules.html" target="_blank">weiteren UDEV-Regel behoben</a> werden). Die UDEV-Regel (in der <em>/etc/udev/rules.d/40-permissions.rules</em>):<span id="more-115"></span></p>
<p><code><br />
KERNEL=="mice", GROUP="root", MODE="0000"<br />
KERNEL=="mouse0", GROUP="root", MODE="0000"<br />
</code></p>
<p>Rebooten Sie nach dem Anlegen der UDEV-Regeln und überzeugen Sie sich davon, dass <em>/dev/input/mice</em> und <em>/dev/input/mouse0</em> nicht mehr lesbar sind.</p>
<p><strong>Die Xorg.conf</strong></p>
<p><img src="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrottflott/20070924_xorgconf.png" align="right" />Jetzt muss die /etc/X11/xorg.conf um ein neues Eingabegeräte erweitert werden. Ich habe diesem den bezeichnenden Namen &#8220;touchscreen&#8221; gegeben. Der Ausschnitt entspricht weitestgehend der <a href="http://stz-softwaretechnik.com/~ke/touchscreen/evtouch.html#config" target="_blank">Vorlage von STZ Softwaretechnik</a>. Meine <a href="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrottflott/xorg.conf.txt" target="_blank">komplette, funktionierende xorg.conf</a> können Sie herunterladen. Wie bei Ihrem Gerät die Event-Schnittstelle heisst, zeigt ein Blick in /dev/input &#8212; und ausprobieren.</p>
<p>Stoppen Sie anschließend den Loginmanager gdm, er stört bei der Kalibrierung:</p>
<p><code>/etc/init.d/gdm stop</code></p>
<p><strong>Kalibrierung des Touchscreens</strong></p>
<p>Auf Grund eines fehlenden Cursors funktionierte das Script calibrate.sh auf meinem Beta-Ubuntu nicht. Wer das Prinzip der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bisektion" target="_blank">Intervallschachtelung</a> halbwegs verstanden hat, kann den Touchscreen jedoch innerhalb von zehn Minuten händisch kalibrieren. Als Startwerte empfiehlt sich eine MinX und MinY bei 0 zu belassen und MaxX und MaxY je nach Gerät zwischen 800 und 2500 zu setzen:</p>
<pre>Option "MinX" "0"
Option "MinY" "0"
Option "MaxX" "1000"
Option "MaxY" "1000"</pre>
<p>Starten Sie den X-Server mit dieser Konfiguration von der Konsole mit einem simplen:</p>
<p><code>Xorg</code></p>
<p>Beendet wird der X-Server rabiat mit Strg+Alt+Backspace. Passen Sie die beiden Minimalwerte so an, dass der Mauszeiger im linken oberen Eck landet, wenn man an diese Stelle tippt und er sich beim Bewegen des Stiftes nach rechts unten um ein paar Pixel mitbewegt.</p>
<p>Als nächstes ist die X-Achse dran: Zieht man den Stift am oberen Rand entlang, muss der Cursor unter dem Stift entlang laufen. Bewegt sich das Kreuzchen schneller, ist der MaxX-Wert zu erhöhen, bewegt es sich langsamer, ist der Wert niedriger zu setzen. Wer hier konsequent mit der Halbierung von Intervallen arbeitet, kommt in wenigen Schritten zum Ziel.</p>
<p>Die gleiche Prozedur ist am linken Rand für MaxY zu wiederholen. Jetzt sollte der Mauszeiger an jeder Stelle des Bildschirms &#8212; auch beim Antippen &#8212; unterhalb des Stiftes liegen. Das hat bei meinem B142 nicht ganz geklappt: Rechts oben war der Zeiger etwa vier Punkte über dem Stift, rechts unten vier Punkte darunter. Eine kleine Korrektur der Y-Werte hat den Fehler auf zwei Punkte verringert, wobei jetzt allerdings am linken Rand oben der Zeiger zwei Punkte unter dem Stift liegt. Auf dem Foto ist übrigens die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Parallaxe" target="_blank">Parallaxe</a> durch die nicht senkrechte Aufnahme zu sehen, die größer als bei modernen dünneren Touchscreens ausfällt.</p>
<p>Eigentlich wollte ich an dieser Stelle noch auf die Konfiguration von <a href="http://matchbox-project.org/" target="_blank">Matchbox</a> eingehen. Die bei Ubuntu 7.10 mitgelieferte Version scheint jedoch eine noch nicht ganz komplette Konfiguration zu verwenden und XFCE funktioniert flott und harmoniert gut mit dem Touchscreen &#8212; ich verschiebe Matchbox deshalb erst einmal.</p>
<p>Weitere Beiträge in &#8220;Schrott wird flott&#8221; (die noch nicht verlinkten werden in den nächsten Wochen entstehen):</p>
<ul>
<li><a href="http://blog.mattiasschlenker.de/2007/09/16/schrott-wird-flott-linux-auf-dem-fsc-b142/">Installation von Xubuntu auf dem B142</a></li>
<li><strong>Konfiguration des Touchscreens <strike>und Matchbox als GUI</strike></strong></li>
<li><a href="http://blog.mattiasschlenker.de/2007/11/03/schrott-wird-flott-anwendungen-fur-schwache-hardware/">Anwendungen für schwache Hardware</a></li>
<li>Peripherie: Schnittstellen per Cardbus nachrüsten</li>
<li>Kleine Kaufberatung für Geizhälse</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.mattiasschlenker.de/2007/09/24/schrott-wird-flott-touchscreen-des-b142/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Schrott wird flott: Linux auf dem FSC B142</title>
		<link>http://blog.mattiasschlenker.de/2007/09/16/schrott-wird-flott-linux-auf-dem-fsc-b142/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Sep 2007 16:16:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer (sonstiges)]]></category>
		<category><![CDATA[Linux und BSD]]></category>
		<category><![CDATA[Schrott flott]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ende der 1990er waren Subnotebooks auch hierzulande ziemlich populär. Zu besten New Economy Zeiten war es en Vogue, mit einem Toshiba Portégé, Toshiba Libretto oder der Fujitsu Siemens B-Serie unterm Arm beim Kunden aufzutauchen. Dem Trend konnten wir uns auch nicht verschließen und so bekam Jochen ein Portége 3010CT und ich kurz darauf ein etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/200709115_b142_xubuntu_medium.jpg" target="_blank"><img src="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/200709115_b142_xubuntu_small.jpg" align="right" /></a></p>
<p>Ende der 1990er waren Subnotebooks auch hierzulande ziemlich populär. Zu besten New Economy Zeiten war es en Vogue, mit einem Toshiba Portégé, Toshiba Libretto oder der Fujitsu Siemens B-Serie unterm Arm beim Kunden aufzutauchen. Dem Trend konnten wir uns auch nicht verschließen und so bekam Jochen ein Portége 3010CT und ich kurz darauf ein etwas dickeres Fujitsu Siemens B142. Beide waren bis etwa 2003 unter Linux oder <a href="http://www.freebsd.org/" target="_blank">FreeBSD</a> im regulären Einsatz und verschwanden danach in einer Krustelkiste. Die Debatte um Billigst-Subnotebooks vom Schlage eines Asus EEE (<a href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/09/08/asus-eee-pc-soll-fuer-preisrutsch-auf-dem-notebookmarkt-sorgen/">insbesondere bei Robert Basic</a>) hat mich nun dazu bewogen, das B142 wieder rauszuholen und zu schauen, wie es sich unter heutigen Bedingungen schlägt. Ziel ist es, ein altes Subnotebook mit robustem Magnesiumgehäuse mit Linux und der richtigen Software zum ernsthaften Konkurrenten moderner Billigrechner zu machen.</p>
<h3>Hardware</h3>
<ul>
<li><strong>Gehäuse:</strong> Magnesium, etwa A5-Format, 30mm dick</li>
<li><strong>Display:</strong> TFT, 8,4 Zoll Diagonale 800&#215;600 Pixel mit PS/2-Touchscreen</li>
<li><strong>RAM:</strong> 32MB fest eingebaut, aufgerüstet mit einem SO-SDRAM auf maximal 160MB</li>
<li><strong>Prozessor:</strong> 300MHz Mobile Celeron &#8220;Mendocino&#8221;</li>
<li><strong>Grafikkarte:</strong> Neomagic NM2160, 2MB Grafikspeicher (genug für 800&#215;600@24Bit  oder extern 1024&#215;768@16Bit)</li>
<li><strong>Festplatte:</strong> 2,5 Zoll, normale Bauhöhe; Original 4,3GB, aufgerüstet auf 40GB; BIOS-Obergrenze bei 64GB (darüber möglicherweise Bootprobleme)</li>
<li><strong>CDROM:</strong> Extern, PCMCIA, nicht bootfähig</li>
<li><strong>Diskette:</strong> Extern am Portreplikator</li>
<li><strong>PCMCIA</strong> Ein Schacht, Cardbus tauglich</li>
<li><strong>USB:</strong> 2 Ports USB 1.0, nicht bootfähig</li>
<li><strong>Netzwerk:</strong> nicht vorhanden</li>
</ul>
<p><span id="more-112"></span></p>
<p>Da sich eine 4,3 Gigabyte-Festplatte kaum für ein modernes Linux eignet &#8212; geschweige denn als Zwischenlager für massenweise Fotos &#8211;, habe ich Ende 2006 beschlossen, eine größere Festplatte einzubauen. Damals waren 40GB günstig zu erhalten, heute würde ich wahrscheinlich 60GB wählen. Diese Größe sollte noch bis 2009 erhältlich sein, in deutlich teurerer Automotive-Spec (-30°C bis +80°C) sogar noch länger. Von größeren Festplatten würde ich indes absehen: Zwar erkennt Linux die Geometrien korrekt, das BIOS jedoch nicht. Das kann unter Umständen zu Bootproblemen führen.</p>
<h3>Vorbereitung der Festplatte</h3>
<p>Weil Ubuntu 7.10 praktisch vor der Tür stand, entschied ich mich für die Alpha-Version 5 (mittlerweile schon wieder näher an der finalen Version) und die Installation via externem PCMCIA-CD-Laufwerk. Hierbei stand zunächst im Weg, dass dieses nicht bootfähig ist. Da ich sowieso die Festplatte austauschen wollte, bereitete ich diese mit einem Adapter 2,5 Zoll auf 3,5 Zoll am PC vor. Die Platte bekam am Anfang eine kleine Linux-Partition, die auf aktiv (!) gesetzt wurde. 20MB genügen hierfür, ich entschied mich für 130MB um auch noch ein Damn Small Linux als Notfallsystem drauf unterzubringen. Dahinter folgte eine 512MB große Swap-Partition, die auch gleich als solche initialisiert wurde. Die restlichen Partitionen sind optional, ich habe sie aber gleich so angelegt, wie ich sie später brauche:</p>
<pre>Disk /dev/hdd: 40.0 GB, 40007761920 bytes

255 heads, 63 sectors/track, 4864 cylinders

Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes

Disk identifier: 0x000b9419</pre>
<pre>Device    Boot      Start         End      Blocks   Id  System

/dev/hdd1   *           1          17      136521   83  Linux

/dev/hdd2              18          80      506047+  82  Linux swap / Solaris

/dev/hdd3              81        3485    27350662+  83  Linux</pre>
<p>Achten Sie darauf, am Ende der Festplatte wenigstens 170MB Platz zu lassen (RAM + Grafikspeicher + etwas Überhang) um später eine Suspend-to-Disk-Partition unterbringen zu können.</p>
<h3>Installations-Bootloader</h3>
<p>Als Bootloader für die Installation wählte ich Extlinux, den EXT2-Bruder von Isolinux und Syslinux (<a href="http://blog.rootserverexperiment.de/2006/08/01/extlinux-flexibler-bootloader-fur-den-rootserver/" target="_blank">Extlinux-Artikel im Rootserverexperiment</a>). Alle drei sind im Syslinux-Paket enthalten. Extlinux setzt zunächst einen DOS-MBR voraus, der ebenfalls im Syslinux-Paket dabei ist. Geschrieben wird dieser mit<tt> cat</tt>. Im nachfolgenden Beispiel ist die am Adapter hängende Notebook-Platte <tt>/dev/hdd</tt>:</p>
<listing>cat mbr.bin &gt; /dev/hdd</listing>   Um Extlinux zu schreiben, mounten Sie die (aktiv markierte!) Bootpartition, wechseln in den Order, der das <tt>extlinux</tt>-Binary enthält und schreiben den Bootloader mit:
<listing>./extlinux /media/hdd1</listing>   Kopieren Sie nun Kernel und Initrd der Ubuntu-Alternate-Installations-CD in die Bootpartition. Ist das geschehen, benötigen Sie eine Konfigurationsdatei <tt>extlinux.conf</tt> (auch im Wurzelverzeichnis der Bootpartition), in der Kernel, Initrd und Bootparameter angegeben sind. Wegen dem ebenfalls auf der Partition untergebrachten Damn Small Linux benannten wir den Kernel<tt> install.bzi</tt> und die Initrd <tt>install.dsk</tt>. Einziger Unterschied zur<tt> isolinux.cfg</tt> der Alternate Install CD ist der Parameter <tt>vga=788</tt>, der 16 Bit Farbtiefe bei 800&#215;600 Punkten erzwingt:
<pre>DEFAULT ubuinst

TIMEOUT 300

PROMPT 1LABEL ubuinst

KERNEL install.bzi

APPEND initrd=install.dsk file=/cdrom/preseed/xubuntu.seed vga=788 quiet --</pre>
<h3>Xubuntu-Installation</h3>
<p>Die so vorbereitete Festplatte sollten Sie vor dem Einbau testen. Noch am Adapter booten Sie Ihren PC von der 2,5-Zoll-Platte. Gefahr besteht keine: Wenn Ubuntu nicht die Instllations-CD findet, bricht die Installation ab. War der Test erfolgreich, bauen Sie die vorbereitete Platte ins B142. Aus- und Einbau beschreiben <a href="http://sandbox.cz/~covex/hw/b112/" target="_blank">Adam Pribyl und Petr Simadl</a> sehr detailliert. Bereits beim dritten Bild der Beschreibung ist die Festplatte erreichbar.</p>
<p>Zur Installation selbst gibt es wenige Anmerkungen: Ich habe sie nach dem Boot von der präparierten Festplatte vom &#8212; ursprünglich im Lieferumfang enthaltenen &#8212; PCMCIA-CDROM durchgeführt. Ein USB-CDROM sollte ebenso funktionieren. Ob ein Usbstick funktioniert, der via <tt>dd</tt> mit der Ubuntu-Installations-CD versehen<br />
wurde, weiss ich nicht, werde ich ggf. noch testen.</p>
<p>Wählen Sie auf jeden Fall die manuelle Partitionierung: Andernfalls löscht Ubuntu die kleine Startpartition, was nach einem Fehler bei der Installation zur Folge hat, dass sie diese nicht erneut starten können und die Festplatte ausbauen müssen &#8212; das tut weder der Platte noch dem Magnesiumgehäuse<br />
besonders gut.</p>
<p>Nach der Installation habe ich das PCMCIA-CDROM durch eine Ethernetkarte ersetzt und in der<tt> /etc/apt/sources.list</tt> die Installations-CD auskommentiert. Damit die Netzwerkkarte beim Start mit einer IP-Adresse versehen wird, modifizierte ich noch die <tt>/etc/network/interfaces</tt>:</p>
<pre>auto lo eth0

iface lo inet loopback

iface eth0 inet dhcp</pre>
<h3>Zwischenfazit</h3>
<p>Mit angestöpselter USB-Maus war so bereits normales Arbeiten möglich. However: 300MHz, 160MB RAM, 800&#215;600 Pixel und fehlende oder veraltete Schnittstellen erfordern den einen oder anderen Workaround oder wenigstens eine pfiffige Konfiguration. Auf die Konfiguration des Touchscreens etc. werde ich deshalb in weiteren Einträgen näher eingehen. Sollten Sie Blut geleckt haben und ein gebrauchtes B142 erstehen wollen: Beziehen Sie auch das Nachfolgemodell B2130 in Ihre Suche ein.<br />
Dieses ist mit 10 Zoll etwas größer, hat eine PXE fähige Netzwerkkarte integriert und kommt (nach meiner Information) mit maximal 320MB RAM klar.</p>
<p>Weitere Beiträge in &#8220;Schrott wird flott&#8221; (die noch nicht verlinkten werden in den nächsten Wochen entstehen):</p>
<ul>
<li><strong>Installation von Xubuntu auf dem B142</strong></li>
<li><a href="http://blog.mattiasschlenker.de/2007/09/24/schrott-wird-flott-touchscreen-des-b142/">Konfiguration des Touchscreens und Matchbox als GUI</a></li>
<li><a href="http://blog.mattiasschlenker.de/2007/11/03/schrott-wird-flott-anwendungen-fur-schwache-hardware/">Anwendungen für schwache Hardware</a></li>
<li>Peripherie: Schnittstellen per Cardbus nachrüsten</li>
<li>Kleine Kaufberatung für Geizhälse</li>
</ul>
<p>Links zum Thema:</p>
<ul>
<li><a href="http://homepage.sunrise.ch/mysunrise/joerg.hau/linux/b142.htm">Linux auf dem B142 (noch aus Stand Kernel 2.4)</a></li>
<li><a href="http://www.lowlevel.cz/log/pivot/entry.php?id=90">Linux auf dem B142 (relativ aktuell)</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Spaß mit Xen</title>
		<link>http://blog.mattiasschlenker.de/2006/05/15/spas-mit-xen/</link>
		<comments>http://blog.mattiasschlenker.de/2006/05/15/spas-mit-xen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 May 2006 05:28:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer (sonstiges)]]></category>
		<category><![CDATA[Linux und BSD]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe &#8212; passend zu einem demnächst erscheindenen Artikel &#8212; zwei weitere
Festplattenimages für den Einsatz unter Xen vorbereitet. Beim ersten handelt es sich um eine komplette openSUSE 10.1, bei der XDMCP von außen erreichbar ist. Das zweite ist das bekannte uClibc-Rootdateisystem, nun aber selbst kompiliert mit den Kernel-Headern von 2.6.12. Es enthält GCC 4.0.3, Linker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe &#8212; passend zu einem demnächst erscheindenen Artikel &#8212; zwei weitere<br />
Festplattenimages für den Einsatz unter Xen vorbereitet. Beim ersten handelt es sich um eine komplette openSUSE 10.1, bei der XDMCP von außen erreichbar ist. Das zweite ist das bekannte uClibc-Rootdateisystem, nun aber selbst kompiliert mit den Kernel-Headern von 2.6.12. Es enthält GCC 4.0.3, Linker und Pipapo und stellt so eine tragfähige Basis für kleine &#8220;Server from Scratch&#8221;, die autark bleiben sollen.<span id="more-77"></span></p>
<p>Bei beiden sind noch einige Feinheiten anzupassen, Nutzern mit Linux-Erfahrung sollte das jedoch keine großen Probleme bereiten. Bitte den ersten Start wie üblich mit &#8220;-c&#8221; ausführen um einen Prompt auf der ersten virtuellen Konsole zu bekommen und die vom DHCP-Server erhaltene IP-Adresse zu ermitteln.</p>
<p>Beim Suse-Image kann dann auf dem Hostsystem (oder jedem anderen Rechner im Netz) mit</p>
<blockquote><p>X -query 123.45.67.89 :1</p></blockquote>
<p>ein zweiter X-Server gestartet und mit Strg+Alt+F7 resp. F8 zwischen Suse-Xen und dem regulären System gewechselt werden.</p>
<p>Ihr werdet selbst sehen, dass beide Images noch &#8220;rough edges&#8221; aufweisen. Diese werde ich bis zum Erscheinen des Xen-Artikels ausbügeln und dann auch offiziell unter <a href="http://news.mattiasschlenker.de/" target="_blank">news.mattiasschlenker.de</a> ankündigen. Bis dahin sollte auch ein Torrent bereitstehen&#8230;</p>
<ul>
<li><a href="http://cdprojekte.mattiasschlenker.de/Public/Xen-Images/" target="_blank">http://cdprojekte.mattiasschlenker.de/Public/Xen-Images/</a></li>
</ul>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Eine domU mit Ubuntu 6-06 steht jetzt auch bereit!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Knoppix 5.0 vs. USB-Festplatten</title>
		<link>http://blog.mattiasschlenker.de/2006/03/31/knoppix-50-vs-usb-festplatten/</link>
		<comments>http://blog.mattiasschlenker.de/2006/03/31/knoppix-50-vs-usb-festplatten/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Mar 2006 11:25:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux und BSD]]></category>
		<category><![CDATA[Merk-würdiges]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.mattiasschlenker.de/2006/03/31/knoppix-50-vs-usb-festplatten/</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt Dinge, die einfach nerven. Heute ist Knoppix 5.0 (Cebit-Edition) dran, das sich nicht einfach &#8220;minimalinvasiv&#8221; auf eine USB-Festplatte mit kleiner Bootpartition (FAT16) und großer Datenpartition (FAT32) kopieren lässt. Nein, der Ramdisk fehlt der Treiber für FAT &#8212; das Ding bootet nicht nach meiner Standardmethode.
Mein Workaround:

Anlegen einer 4500MB großen Linux-Partition am Anfang der USB-Festplatte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Dinge, die einfach nerven. Heute ist <a target="_blank" href="http://www.knopper.net/cebit/">Knoppix 5.0 (Cebit-Edition)</a> dran, das sich nicht einfach &#8220;minimalinvasiv&#8221; auf eine USB-Festplatte mit kleiner Bootpartition (FAT16) und großer Datenpartition (FAT32) kopieren lässt. Nein, der Ramdisk fehlt der Treiber für FAT &#8212; das Ding bootet nicht nach meiner <a target="_blank" href="http://news.mattiasschlenker.de/2006/02/11/usb-bootdateien-knoppixkanotixdamnsmall/">Standardmethode</a>.</p>
<p>Mein Workaround:</p>
<ol>
<li>Anlegen einer 4500MB großen Linux-Partition am Anfang der USB-Festplatte. Aktiv gesetzt und mit Extended 2 (ext2, nicht ext3) formatiert, dahinter eine FAT32-Partitition, die den Rest der Platte überspannt.</li>
<li>Kopieren des gesamten Inhaltes der Knoppix-DVD auf die erste Partition:<tt><br />
rsync -avP /cdrom/ /media/sda1/</tt></li>
<li>Schreiben des Bootloaders <a target="_blank" href="http://syslinux.zytor.com/extlinux.php">extlinux</a> in das Verzeichnis isolinux der gemounteten Partition:<br />
<tt>extlinux /media/sda1/boot/isolinux</tt></li>
<li>Umbenennen der Konfigurationsdatei <tt>isolinux.cfg</tt> in <tt>extlinux.conf</tt> und Hinzufügen des Append-Parameters bootusb.</li>
</ol>
<p>Bingo, bootet! Nur, wie sage ich es den Lesern der <a target="_blank" href="http://www.wekashop.de/index.php?id=19&#038;kid=&#038;src=pcmag">PC Magazin Linux 03/06</a>?</p>
<p>Futter für die Suchmaschinen: knoppix usb hdd boot harddisk grub syslinux initrd minimal shell</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>67</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Origami Mini Tablets</title>
		<link>http://blog.mattiasschlenker.de/2006/03/08/origami-mini-tablets/</link>
		<comments>http://blog.mattiasschlenker.de/2006/03/08/origami-mini-tablets/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Mar 2006 09:01:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gadgets]]></category>
		<category><![CDATA[Linux und BSD]]></category>

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		<description><![CDATA[Intel und Microsoft haben verstanden: XP Tablet Edition ist zu fett, zum Tablett umgebaute Notebooks sind zu groß, zu schwer und zu unhandlich. Also greift man die längst vorhandene Subnotebook-Technologie, paart sie mit PDA-Features und heraus kommen Geräte, die &#8212; nunja &#8212; bislang total hässlich aussehen:
http://news.com.com/2300-1044_3-6046778-1.html?tag=ne.gall.pg
Immerhin ein interessanter Ansatz, auch wenn bei den Prototypen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Intel und Microsoft haben verstanden: XP Tablet Edition ist zu fett, zum Tablett umgebaute Notebooks sind zu groß, zu schwer und zu unhandlich. Also greift man die längst vorhandene Subnotebook-Technologie, paart sie mit PDA-Features und heraus kommen Geräte, die &#8212; nunja &#8212; bislang total hässlich aussehen:</p>
<p><a href="http://news.com.com/2300-1044_3-6046778-1.html?tag=ne.gall.pg">http://news.com.com/2300-1044_3-6046778-1.html?tag=ne.gall.pg</a></p>
<p>Immerhin ein interessanter Ansatz, auch wenn bei den Prototypen die Akkaulaufzeit und das Finish wirklich unterirdisch sein sollen.</p>
<p>Heute sollen weitere Spezifikationen veröffentlich werden. Dann wissen wir, ob man mit Festplatten arbeitet, oder einfach vier GB Flash draufpackt. Sehr interessant sind diese Geräte hinsichtlich der Zukunft von <a href="http://www.maemo.org/">Maemo</a>. Denn mit einem x86 kompatiblen Betriebssystem und genügend RAM/ROM/HDD werden auch Anwendungen laufen, die auf dem <a href="http://www.nokia.com/770">Nokia 770</a> ganz simpel an den bereitstehenden Ressourcen scheitern.</p>
<p>Da Intel als Entwicklungspartner mit an Bord ist, gilt als sicher, dass die Hardwareplattform offen genug ist, um auch andere Betriebssysteme als das wohl auf den Prototypen verwendete modifizierte Windows XP zu unterstützen. Schließlich dürfte man es sich kaum entgehen lassen wollen, wenn die Hersteller von Terminals bspw. für die Datenerfassung in der Logistik oder im Gesundheitswesen weitgehend unmodifizierte Hardware ordern und ihre Softwarewünsche auf Basis von Linux umsetzen.</p>
<p>Auch Spekulationen um ein Apple-Tablet dürften neuen Schwung bekommen: nachdem OS X offiziell auf x86-Prozessoren verkauft wird, dürfte ein weitgehend Origami entsprechendes Tablet von Apple keinen großen Aufwand mehr bedeuten.</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>73</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nokia 770 &#8211; Entwicklergeräte endlich verfügbar</title>
		<link>http://blog.mattiasschlenker.de/2005/10/19/oldstuff-1129716540/</link>
		<comments>http://blog.mattiasschlenker.de/2005/10/19/oldstuff-1129716540/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Oct 2005 10:09:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gadgets]]></category>
		<category><![CDATA[Linux und BSD]]></category>

		<guid isPermaLink="false"></guid>
		<description><![CDATA[Nach monatelangem Warten hat Nokia in den letzten Tagen damit begonnen, wenigstens die Entwicklergeräte auszuliefern. Meines erreichte mich heute Vormittag per Paketdienst.
Hatte ich bisher nur die Möglichkeit, mit der Maemo-Live-CD die Usability der Plattform zu testen, darf jetzt das echte Gerät herhalten. Der erste Eindruck des fas endgültigen Gerätes ist äußerst positiv: ein hervorragendes Display, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach monatelangem Warten hat Nokia in den letzten Tagen damit begonnen, wenigstens die Entwicklergeräte auszuliefern. Meines erreichte mich heute Vormittag per Paketdienst.<span id="more-5"></span></p>
<p>Hatte ich bisher nur die Möglichkeit, mit der Maemo-Live-CD die Usability der Plattform zu testen, darf jetzt das echte Gerät herhalten. Der erste Eindruck des fas endgültigen Gerätes ist äußerst positiv: ein hervorragendes Display, schnelle Ladezeiten und ein gut funktionierendes Flash-Plugin des integrierten Opera-Browsers.</p>
<p>Maemo zeigt gut, welche Synergieeffekte sich durch die Zusammenarbeit zwischen Community und Konzernen ergeben können. Bereits jetzt deutet sich an, daß alle Beteiligten profitieren: Nokia erhält günstige und gute Software, die Linux-Community profitiert von einer verbesserten Usability und der Anwender kann sich auf eine große Softwareauswahl freuen.</p>
<p>Bleibt zu hoffen, daß andere Unternehmen Maemo adaptieren udn beispielsweise Tastatur-PDAs mit dieser Umgebung anbieten. Ein guter Kandidat wäre beispielsweise das PDA-Notebook Psion Netbook Pro, für dessen geringere Auflösung (800&#215;600 Punkte auf einem deutlich größeren Display) wären allerdings andere (kleinere) Schriften und kleinere Icons und Taskbars wünschenswert.</p>
<ul>
<li><a target="_blank" href="http://www.nokia.com/770">http://www.nokia.com/770</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://www.maemo.org/">http://www.maemo.org/</a></li>
<li><a href="http://www.psionteklogix.com/">http://www.psionteklogix.com/</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://maemo.org/maemowiki/LiveCD">http://maemo.org/maemowiki/LiveCD</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>33</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

