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	<title>Mattlog &#187; Computer (sonstiges)</title>
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	<description>Gedanken und Hintergedanken. Außerdem: Computer, Autos, die dicke Katze von nebenan, Biber in der Innenstadt, meine Freundin und Ich.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 23 Mar 2010 06:47:32 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Plattenplayer: LaCie LaCinema Premier</title>
		<link>http://blog.mattiasschlenker.de/2008/06/19/plattenplayer-lacie-lacinema-premier/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 09:33:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer (sonstiges)]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer eine ganz passable Bibliothek an mit Xvid encodierten und roh gerippten DVDs (nur unverschlüsselte natürlich) sein eigen nennt und einen flachen neuen Fernseher sein eigen nennt, dürfte schnell nach einer Methode suchen, die Filmchen komfortabel am großen LCD anzuschauen. In Frage kämen:

ein Streaming-Client, der via UPnP seine Daten bezieht &#8212; nicht immer ideal, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer eine ganz passable Bibliothek an mit Xvid encodierten und roh gerippten DVDs (<a href="http://blog.mattiasschlenker.de/2008/05/04/in-die-illegalitat-gedrangt/" target="_blank">nur unverschlüsselte natürlich</a>) sein eigen nennt und einen flachen neuen Fernseher sein eigen nennt, dürfte schnell nach einer Methode suchen, die Filmchen komfortabel am großen LCD anzuschauen. In Frage kämen:</p>
<ul>
<li>ein <strong>Streaming-Client</strong>, der via UPnP seine Daten bezieht &#8212; nicht immer ideal, wenn der Nachbar bei hohen Bitraten dazwischen funkt und Aussetzer die Folge sind</li>
<li>ein <strong>vollwertiger PC</strong>, der über den VGA-Port des Fernsehers sein Bild ausgibt und fürs Upscaling sorgt, gerne kommt hier ein MacMini zum Einsatz</li>
<li>ein <strong>billiger oder weniger billiger Festplattenplayer</strong> &#8212; das Angebot reicht hier von simplen Festplatten mit Medienwiedergabe bis hin zu intelligent gemachten Boxen wie dem AppleTV</li>
</ul>
<p>Weil es aus Komfort- und Energieverbrauchsgründen zunächst kein PC sein sollte (ich warte auf günstige Atom-Boards mit hardwarebeschleunigter Medienwiedergabe) und unsere WLAN-Übertragungsraten arg schwanken, sollte es ein kleiner Festplattenplayer sein. AppleTV fiel aus dem Raster, weil dieser umständlich <a href="http://www.engadget.com/2007/04/10/how-to-play-divx-and-xvid-on-your-apple-tv/" target="_blank">geöffnet und &#8220;gemoddet&#8221;</a> werden muss, um DVD-Rips pur und Xvid abzuspielen.</p>
<p>So fiel unsere Entscheidung auf LaCies hübsche <a href="http://www.lacie.com/de/products/product.htm?pid=11066" target="_blank">LaCinema Premier</a>, ein kleines, senkrecht stehendes Festplattengehäuse, das über Component- und Composite-Ausgänge verfügt, Audio über einen Digitalausgang abspielen kann und über einen Upscaler verfügt.</p>
<p><span id="more-149"></span></p>
<h3><strong>Erstkontakt und Unboxing</strong></h3>
<p>Die LaCinema Premier kommt vorformatiert mit FAT32 und bereits angelegter Ordnerstruktur. Es genügt, die Platte an den PC anzuschließen und einen der Ordner &#8220;movies&#8221;, &#8220;music&#8221; oder &#8220;pictures&#8221; mit Inhalten zu füllen. Wenn man schon dabei ist, sollte man gleich prüfen, ob LaCie ein Firmwareupdate anbietet, welches in den Ordner &#8220;update&#8221; gehört.</p>
<p>Am Fernseher angeschlossen fällt die etwas klobige Navigation auf: Man hangelt sich durch Ordner durch (was bei Videos ganz OK, bei MP3s aber umständlich ist), der Dateimanager nimmt weniger als die Hälfte des Bildschirmplatzes ein und bei langen Dateinamen bleiben am linken Rand gerne kleine Darstellungsfehler. Gelegentlich stockt das Scrollen. Ingesamt ist die Navigation ordentlich und zweckmäßig, aber weit davon entfernt, die Note &#8220;sehr gut&#8221; zu erreichen.</p>
<h3>Video schauen</h3>
<p>Die LaCinema frisst relativ viele in AVI-Container verpackte DivX- und Xvid-Formate, einige belanglose Windows-Container und die oben erwähnten DVD-Rips. Allerdings weigert sie sich, H.264 im Allgemeinen und Quicktime-Videos im Speziellen abzuspielen &#8212; wer also in einer Apple-Umgebung arbeitet und viele derartigen Videos herumliegen hat, sollte sich auf Konvertierungsorgien gefasst machen. Ebenfalls ohne Konvertierung unbrauchbar waren rohe MPEG-Streams von DVB-Mitschnitten.</p>
<p>MPEGs werden grundsätzlich als 4:3-Video mit breiten schwarzen Rändern links und rechts dargestellt, auch wenn das Video selbst 16:9 als Seitenverhältnis enthält. Glücklicherweise hat die Fernbedienung eine Zoomtaste, mit der das Bild mit einigen Klicks gestreckt wird. Beim Abspielen fallen gelegentliche Ruckler auf &#8212; erstaunlicherweise eher bei niedrigen Bildraten, wahrscheinlich auch weil ein Teil der Decoding-Arbeit durch den recht schwachen ARM-Kern erledigt werden muss. Wer ein wenig mit den Optionen von &#8220;mencoder&#8221; spielt, wird schnell die richtigen Parameter für flüssiges Decoding finden. Ein kleiner Bug beim Abspielen von AVIs ist, dass Dateien mit mehr als einem GB immer als genau 2<sup>30</sup> Byte (ein Gigabyte) groß angezeigt werden und daher die Angaben zur Position nicht stimmen können.</p>
<p>Einwandfrei dagegen die Wiedergabe von gerippten DVDs. Diese werden sofort im richtigen Seitenverhältnis dargestellt und die Navigation entspricht der eines normalen DVD-Players &#8212; allerdings ohne lästiger Seektime beim Springen. Kein Wunder, schließlich tut der verbaute Broadcom-Chipsatz und der Großteil der Firmware sonst in gewöhnlichen DVD-Playern der Sub-100€-Preisklasse seinen Dienst.</p>
<p>Der subjektive Eindruck vom Upscaler ist ein sichtbar besseres Bild als bei einem simplen DVD-Player, welcher 480p liefert. Allerdings ist zwischen 720p und 1080i kein wirklicher Unterschied spürbar. Beide sind ausreichend scharf, kommen aber nicht an PCs heran, die &#8212; mit einem deutlich stärkeren Prozessor &#8212; via VGA oder DVI auf die native Auflösung des Displays skalieren.</p>
<h3>Und der Sound?</h3>
<p>Analoger Sound kommt etwas dumpf rüber (erinnert an alte Kinos), was beim Anschluss an den Fernseher nicht auffällt, sich aber bei externen Boxen bemerkbar macht. Wer bessere Qualität möchte, sollte daher den digitalen Ausgang benutzen.</p>
<p>Das Abspielen von MP3s sollte von LaCie nicht als Main-Feature gepriesen werden: Die LaCinema unterstützt keine ID3-Tags und keine Playlisten und zwingt so zur sauberen Archivierung in Ordnern. Da zur Auswahl einer neuen Datei die Wiedergabe der letzten gestoppt werden muss, eignet sich die LaCinema kaum für Parties.</p>
<h3>Firmware seziert</h3>
<p>Um herauszufinden, was die LaCinema können könnte, hab ich die Firmware einmal unter die Lupe genommen, &#8220;strings&#8221; drüberlaufen lassen, das Dateisystem und den Offset des Images ermittelt und den Container einmal gemountet. Es deutet einiges darauf hin, dass die LaCinema unter uClinux läuft und vier oder acht MB Flash für die Aufnahme des Firmware-Images besitzt. Im Image finden sich wenige Anwendungen, Hauptanwendung ist eine &#8220;dvdplayer&#8221; genannte Applikation, die als &#8220;init&#8221; gestartet wird. Auf den Webseiten von LaCie habe ich bislang weder die Quellcodes des Kernels, noch einen Hinweis auf die GPL gefunden. Ich werde weitersuchen und ggf. einmal LaCie kontaktieren.</p>
<h3>Wunschzettel</h3>
<p>Trotz des knappen Platzes im Flash sollte es kein Problem sein, auch die ordentliche Sortierung von MP3s nach Interpret und Album einzubauen und vielleicht die Anschlüsse um einen USB-Host erweitern (viele in derartigen Geräten verwendete USB-Chips können als Host und Slave arbeiten). So könnte man mit einer zweiten Platte oder der Digitalkamera schnell Videos oder Fotos schauen.</p>
<p>Nett wäre daneben ein Netzwerkanschluss und ein UPnP-Client, mit dem sich zumindest Filme mit niedriger Bildrate und Musik übers Netz streamen lassen. Dies würde aber zuerst ein verbessertes User-Interface voraussetzen.</p>
<p>An Spielereien wie Coverflow und nette Effekte möchte ich gar nicht denken. Der erforderliche Mehraufwand an Hard- und Software würde die LaCinema schnell in die Preisregionen eines AppleTV katapultieren, was wiederum die Käufer des &#8220;No-Frills-HDD-Players&#8221; abschrecken dürfte.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Eigentlich ist die LaCinema ein DVD-Player mit Festplatte statt optischem Laufwerk. Nicht mehr und nicht weniger. Die Wiedergabe von DivX oder Xvid erledigt sie gut, aber nicht perfekt und an den Einsatz als dauerhaften Ersatz für separate (Netzwerk-) MP3-Player sollten Sie nicht denken. Der Straßenpreis von derzeit ca. 150 bis 160€ für die 500GB-Version ist angemessen. Unser Nutzungsprofil trifft die LaCinema Premier so punktgenau, dass sich für uns ein gutes Preis-Leistungsverhältnis ergibt &#8212; da Medienarchive, Hard- und Softwareumgebung und damit die Ansprüche variieren, muss das nicht für jedes Wohnzimmer der Fall sein.</p>
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		<title>Hier riecht&#8217;s nach Kondensator</title>
		<link>http://blog.mattiasschlenker.de/2008/06/02/hier-riechts-nach-kondensator/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 13:15:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer (sonstiges)]]></category>

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		<description><![CDATA[Hmmm, das Xilence-Netzteil des Büroservers hat gerade die Flügel gestreckt. Es ist verdammt heiss. Vermutlich ist der Lüfter stehen geblieben und daraufhin ist irgendein Kondensator geplatzt. Der Klassiker eben. Bin mal schnell weg&#8230;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hmmm, das Xilence-Netzteil des Büroservers hat gerade die Flügel gestreckt. Es ist verdammt heiss. Vermutlich ist der Lüfter stehen geblieben und daraufhin ist irgendein Kondensator geplatzt. Der Klassiker eben. Bin mal schnell weg&#8230;</p>
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		<title>Abschied vom Billig-Subnotebook</title>
		<link>http://blog.mattiasschlenker.de/2008/03/26/abschied-vom-billig-subnotebook/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 08:47:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer (sonstiges)]]></category>
		<category><![CDATA[Gadgets]]></category>
		<category><![CDATA[Linux und BSD]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie Golem berichtet, soll der EeePC 900, also die im Frühsommer erscheinende Version mit Neun-Zoll-Display nicht nur ein größeres Display, sondern auch Touchscreen, GPS-Empfänger, mehr Speicher und eine größere SSD mitbringen. Der Preis wird dann bei 399€ liegen.
Schade eigentlich, ließe sich doch mit nur einem größeren Display und dem Atom-Prozessor bei ansonsten gleicher Ausstattung der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Golem berichtet, soll der EeePC 900, also die im Frühsommer erscheinende Version mit Neun-Zoll-Display nicht nur ein größeres Display, sondern auch Touchscreen, GPS-Empfänger, mehr Speicher und eine größere SSD mitbringen. Der Preis wird dann bei 399€ liegen.</p>
<p>Schade eigentlich, ließe sich doch mit nur einem größeren Display und dem Atom-Prozessor bei ansonsten gleicher Ausstattung der Preis von 300€ halten. Nicht dass der EeePC übermäßig teuer wäre oder die angedachten Features nicht einen beträchtlichen Mehrwert böten, der Preis von unter 300€ bewog viele Käufer erst dazu, sich den billigen, leichten EeePC als Zweitrechner zuzulegen. Mit einem um 33% gestiegenen Preis wird das nicht der Fall sein. Bleibt also zu hoffen, dass die Sieben-Zoll-Variante weiterhin im Angebot bleibt &#8212; möglicherweise auf 280 oder gar 250€ reduziert.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.golem.de/0803/58585.html" target="_blank">News bei Golem</a></li>
<li><a href="http://blog.rootserverexperiment.de/category/eeepc/" target="_blank">Der EeePC beim Rootserverexperiment</a></li>
</ul>
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		<title>Redaktionsspielzeug</title>
		<link>http://blog.mattiasschlenker.de/2008/02/04/redaktionsspielzeug/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 22:55:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer (sonstiges)]]></category>
		<category><![CDATA[Linux und BSD]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu meinen EeePC-Baustellen geht&#8217;s hier lang:

http://blog.rootserverexperiment.de/

Evtl. auch interessant:

http://blog.mattiasschlenker.de/category/schrott-flott/

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu meinen EeePC-Baustellen geht&#8217;s hier lang:</p>
<ul>
<li><a href="http://blog.rootserverexperiment.de/" target="_blank">http://blog.rootserverexperiment.de/</a></li>
</ul>
<p>Evtl. auch interessant:</p>
<ul>
<li><a href="http://blog.mattiasschlenker.de/category/schrott-flott/">http://blog.mattiasschlenker.de/category/schrott-flott/</a></li>
</ul>
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		<title>Schrott wird flott: Anwendungen für schwache Hardware</title>
		<link>http://blog.mattiasschlenker.de/2007/11/03/schrott-wird-flott-anwendungen-fur-schwache-hardware/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Nov 2007 18:29:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer (sonstiges)]]></category>
		<category><![CDATA[Linux und BSD]]></category>
		<category><![CDATA[Schrott flott]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Wochen haben wir stückenweise unser altes Subnotebook &#8212; ein Überbleibsel aus New Economy Zeiten &#8212; mit einem aktuellen Linux (Xubuntu 7.10) versehen. Die relativ schwache Hardware erfordert natürlich eine besonders behutsame Auswahl von Software: 300MHz und 160MB RAM suggerieren Leistungen von etwa einem Zwanzigstel bis einem Zehntel aktueller Rechner. Mit sorgfältig ausgewählten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrott20071103/screen04_gnumeric.png" target="_blank"><img src="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrott20071103/screen04_gnumeric_small.png" align="right" height="110" width="240" /></a>In den letzten Wochen haben wir stückenweise unser altes Subnotebook &#8212; ein Überbleibsel aus New Economy Zeiten &#8212; mit einem aktuellen Linux (Xubuntu 7.10) versehen. Die relativ schwache Hardware erfordert natürlich eine besonders behutsame Auswahl von Software: 300MHz und 160MB RAM suggerieren Leistungen von etwa einem Zwanzigstel bis einem Zehntel aktueller Rechner. Mit sorgfältig ausgewählten Programmen bleibt die Maschine dennoch nutzbar: PDAs und Webtablets wie Nokias N800/N810 haben auch nicht viel mehr zu bieten. Generell gilt bei der Anwendungsauswahl, dass man besser bei einem Toolkit bleibt (Gtk oder Qt), was verhindert, dass zwei Bibliotheken mit gleicher Funktionalität gleichzeitig geladen sein müssen.</p>
<p>Gestandene Linuxer dürften die folgenden Softwarevorstellungen für kalten Kaffee halten, blättert weiter oder schaut Euch beim <a href="http://blog.rootserverexperiment.de/" target="_blank">Rootserverexperiment</a> um.<span id="more-120"></span></p>
<p><strong>Tabellenkalkulation</strong></p>
<p>Gelegentlich möchte man auch unterwegs eine Tabelle bearbeiten. Fahrtkosten oder Materialaufstellungen sind ein typisches Beispiel. Hierfür ein All-In-One-Office-Paket zu installieren stellt einen enormen Overkill dar. Vor allem OpenOffice.org ist auf alter Hardware ziemlich pervers: Zuerst wird ein mehrere Hundert MB großer Prozess aufgebaut &#8212; OOo ist ein großes Binary mit allen Komponenten &#8211;, dann werden zwei Drittel dieses Prozesses auf Festplatte ausgelagert (geswappt). OOo ist so zwar nutzbar, insbesondere der Start ist jedoch äußerst nervig. Deutlich kompakter ist <a href="http://www.gnome.org/projects/gnumeric/" target="_blank">Gnumeric</a> Spreadsheet, eine kleine Tabellenkalkulation, die zum Gnome-Projekt gehört. Sie bringt  viele Statistikfunktionen mit und arbeitet einen Tick präziser als die großen. Und sie ist deutlich schneller. Nachteil: Tabellen lassen sich nicht in andere Dokumente einbetten.</p>
<p><strong>Textverarbeitung</strong></p>
<p><a href="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrott20071103/screen03_abiword.png" target="_blank"><img src="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrott20071103/screen03_abiword_small.png" align="left" height="65" width="240" /></a> Für die Textverarbeitung gilt prinzipiell das gleiche wie für die Tabellenkalkulation. Schlank muss sie sein. Ich habe recht gute Erfahrungen mit <a href="http://www.abisource.com/" target="_blank">AbiWord</a> gemacht, das etwa die Funktionalität von Word95 bietet (wer braucht mehr). Für wirklich große Sachen nehme ich LaTeX und Evince als PDF-Viewer. Klar braucht LaTeX enormen Festplattenplatz, aber das ist nach dem Upgrade auf die 60-Gig-Platte kein Problem mehr.</p>
<p>Wer möchte, kann auch zu <a href="http://siag.nu/index.shtml" target="_blank">SIAG</a> greifen (&#8220;it sucks less&#8221;). Nach drei Jahren Inaktivität zeigt das Projekt seit Oktober 2006 wieder etwas Bewegung. Ich habe keine aktuellen Builds ausprobiert und habe es nicht vor. Wer möchte, kann mich gerne auf dem Laufenden halten.</p>
<p><strong>Browser und Erweiterungen</strong></p>
<p><a href="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrott20071103/screen01_fullerscreen.png" target="_blank"><img src="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrott20071103/screen01_fullerscreen_small.png" align="right" height="180" width="240" /></a> Prinzipiell gilt WebKit als der etwas schlankere Browser. Wer Zeit und Lust hat, kann <a href="http://live.gnome.org/Epiphany/WebKit" target="_blank">Epiphany mit WebKit</a> als Backend bauen und damit im Web surfen. Ich hatte weder Zeit noch Lust und will auch hin und wieder mal ein YouTube-Filmchen sehen. Ich will aber nicht immer mit Werbung belästigt werden und ich möchte einen echten Vollbildmodus verwenden können. Deshalb habe ich Firefox installiert und passende Extensions gesucht.</p>
<p>Den echten Vollbildmodus rüstet <a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/4650" target="_blank">Fullerscreen</a> nach, der <a href="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrott20071103/screen01_fullerscreen.png" target="_blank">Screenshot</a> zeigt das Ergebnis: Es sind volle 800&#215;600 Pixel nutzbar. Möchte man eine Adresse eingeben oder die Navigationselemente nutzen, steuert man einfach den oberen Bildschirmrand an, die Leiste klappt dann ein. Fullerscreen beherrscht auch den Präsentationsmodus, d.h. man ist bei Präsentationen im XHTML-Format nicht auf Opera angewiesen.</p>
<p>Mein zweites Anliegen war Flash: <a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/433" target="_blank">Flashblock</a> (<a href="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrott20071103/screen02_flashblock.png" target="_blank">Screenshot</a>) sorgt dafür, dass nur solche Filmchen laufen, die ich explizit anklicke. Einzelne YouTube Clips kann ich mir so reinziehen von Werbung bleibe ich verschont. Der <a href="http://www.flohbu.de/?p=154" target="_blank"><em>Katzencontent</em></a> läuft übrigens recht flüssig, actionlastige Streifen wie <a href="http://www.youtube.com/watch?v=mMXaXVJOivY" target="_blank"><em>24 &#8211; Tag 5 &#8211; Schwäbisch</em></a> ruckeln ziemlich.</p>
<ul>
<li><a href="http://blog.mattiasschlenker.de/2007/09/16/schrott-wird-flott-linux-auf-dem-fsc-b142/">Installation von Xubuntu auf dem B142</a></li>
<li><a href="http://blog.mattiasschlenker.de/2007/09/24/schrott-wird-flott-touchscreen-des-b142/">Konfiguration des Touchscreens <strike>und Matchbox als GUI</strike></a></li>
<li><strong>Anwendungen für schwache Hardware</strong></li>
<li>Peripherie: Schnittstellen per Cardbus nachrüsten</li>
<li>Kleine Kaufberatung für Geizhälse</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Horror-Hardware-Woche</title>
		<link>http://blog.mattiasschlenker.de/2007/10/06/horror-hardware-woche/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Oct 2007 19:51:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autos]]></category>
		<category><![CDATA[Computer (sonstiges)]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstreferentielles]]></category>

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		<description><![CDATA[Prinzipiell tendiere ich seit einiger Zeit zur &#8220;Ätherisierung&#8221; von Software und Daten: Die Bytes sind nicht mehr an das Vorhandensein auf bestimmten physikalischen Medien gebunden, sondern per replizierender Datenbank, in verschiedenen Versionsständen per rsync an verschiedenen Orten oder komplette PCs als VMware-Instanz auf beliebigen Systemen nutzbar.
Soweit die Vision. Die Realität in dieser Woche:

eine defekte Festplatte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prinzipiell tendiere ich seit einiger Zeit zur &#8220;Ätherisierung&#8221; von Software und Daten: Die Bytes sind nicht mehr an das Vorhandensein auf bestimmten physikalischen Medien gebunden, sondern per replizierender Datenbank, in verschiedenen Versionsständen per rsync an verschiedenen Orten oder komplette PCs als VMware-Instanz auf beliebigen Systemen nutzbar.</p>
<p>Soweit die Vision. Die Realität in dieser Woche:</p>
<ul>
<li>eine defekte Festplatte eines in den nächsten sechs Wochen abzulösenden WaWi-Systemes, SCSI, doppelte Bauhöhe, 5¼-Zoll (!), immerhin letzte  brauchbare Sicherung vom Vortag</li>
<li>eine defekte Radeon 9250, die einfach abschaltete, wenn andere Verbraucher im PC zuviel Strom zogen</li>
<li>ein defektes TFT, angeschlossen an o.g. Radeon, ob das miteinander zusammenhängt?</li>
<li>eine weitere defekte Festplatte, 4,3GB (ca. 1998), die nach einer kalten Sicherung am IDE-USB-Adapter wohl zu sehr ausgekühlt war (lief Jahre durch) und nicht mehr anlief</li>
<li>noch ne defekte Platte, nicht der Rede wert, kaum mehr als Swap</li>
<li>die rechte Scheinwerferbirne meines Peugeot Partner, H4, &#8220;Mehr Licht&#8221; == kürzere Lebensdauer. Mich fasziniert, dass dieses Ding trotz 273000km nicht mehr Zicken macht (wird halt vom Profi gewartet aka /me und Meister Wernicke)</li>
<li>Mobiltelefon: Tastensperre war nicht aktiviert &#8212; jetzt darf ich die PUK raussuchen</li>
</ul>
<p>Und &#8212; als ich nach einer Woche zu Hause war:</p>
<ul>
<li>eine drei Wochen alte Samsung 400GB in meiner Workstation legte diese komplett lahm &#8212;  wisst Ihr, wieviel Spaß das rsyncen von 200GB Daten macht?</li>
<li>Festnetztelefon tot &#8212; Störung wird erst am Dienstag behoben, immerhin werden die nächsten Tage schön ruhig</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schrott wird flott: Touchscreen des B142</title>
		<link>http://blog.mattiasschlenker.de/2007/09/24/schrott-wird-flott-touchscreen-des-b142/</link>
		<comments>http://blog.mattiasschlenker.de/2007/09/24/schrott-wird-flott-touchscreen-des-b142/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 07:57:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer (sonstiges)]]></category>
		<category><![CDATA[Linux und BSD]]></category>
		<category><![CDATA[Schrott flott]]></category>

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		<description><![CDATA[ Bereits vor acht Jahren brachte Fujitsus B-Serie einen Touchscreen mit, der die Bedienung deutlich erleichterte &#8212; wenn die Kalibrierung erfolgreich war. Zwischenzeitlich waren die (praktisch nur für Fujitsu-Siemens B-Serie Geräte und einige Vaios) geschriebenen Treiber verschwunden, sind aber nun dank der UMPC-Manie in vielen Distributionskerneln und X.org-Distributionen enthalten. Die im Folgenden beschriebene Einrichtung sollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrottflott/20070924_calibration.jpg" target="_blank"><img src="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrottflott/20070924_calibration_small.jpg" align="right" /></a> Bereits vor acht Jahren brachte Fujitsus B-Serie einen Touchscreen mit, der die Bedienung deutlich erleichterte &#8212; wenn die Kalibrierung erfolgreich war. Zwischenzeitlich waren die (praktisch nur für Fujitsu-Siemens B-Serie Geräte und einige Vaios) geschriebenen Treiber verschwunden, sind aber nun dank der UMPC-Manie in vielen Distributionskerneln und X.org-Distributionen enthalten. Die im Folgenden beschriebene Einrichtung sollte sich in ähnlicher Weise auch auf modernen Geräten durchführen lassen. Beachten Sie bitte: Die Anleitung bezieht sich auf X.org 7.2 oder höher, bei älteren Versionen kann auf einige Detaillösungen verzichtet werden.</p>
<p><strong>Vorbereitung</strong></p>
<p>Achten Sie zunächst darauf, dass das Kernelmodul <em>evdev</em> geladen ist. Es stellt die Kernelschnittstelle zum Event basierten Touchscreen-Treiber zur Verfügung. Daneben muss der X.org-Treiber <em>xserver-xorg-input-evtouch </em>installiert sein. Die Anleitung des Evtouch-Entwicklers rät zudem noch dazu, einen <a href="http://stz-softwaretechnik.com/~ke/touchscreen/evtouch.html" target="_blank">Dummy-Treiber zu verwenden</a>, der PS/2-Mausevents abfängt und ins Datennirvana umleitet. Das ist notwendig, weil der Touchscreen am PS/2-Bus hängt, und neben den rohen Events PS/2-Mausevents liefert. Ist zudem der Knubbel aktiv und eine externe Maus eingesteckt, sind drei Quellen für PS/2-Events verfügbar, die nicht unterschieden werden können. Da bei mir die Dummy-Lösung fehlschlug, habe ich per UDEV-Regelsatz die Gerätedateien <em>/dev/input/mice</em> und <em>/dev/input/mouse0</em> stillgelegt. Einziger Nachteil dieser Lösung: USB-Mäuse dürfen erst angesteckt werden, wenn der X-Server gestartet ist (kann mit einer <a href="http://www.reactivated.net/writing_udev_rules.html" target="_blank">weiteren UDEV-Regel behoben</a> werden). Die UDEV-Regel (in der <em>/etc/udev/rules.d/40-permissions.rules</em>):<span id="more-115"></span></p>
<p><code><br />
KERNEL=="mice", GROUP="root", MODE="0000"<br />
KERNEL=="mouse0", GROUP="root", MODE="0000"<br />
</code></p>
<p>Rebooten Sie nach dem Anlegen der UDEV-Regeln und überzeugen Sie sich davon, dass <em>/dev/input/mice</em> und <em>/dev/input/mouse0</em> nicht mehr lesbar sind.</p>
<p><strong>Die Xorg.conf</strong></p>
<p><img src="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrottflott/20070924_xorgconf.png" align="right" />Jetzt muss die /etc/X11/xorg.conf um ein neues Eingabegeräte erweitert werden. Ich habe diesem den bezeichnenden Namen &#8220;touchscreen&#8221; gegeben. Der Ausschnitt entspricht weitestgehend der <a href="http://stz-softwaretechnik.com/~ke/touchscreen/evtouch.html#config" target="_blank">Vorlage von STZ Softwaretechnik</a>. Meine <a href="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/schrottflott/xorg.conf.txt" target="_blank">komplette, funktionierende xorg.conf</a> können Sie herunterladen. Wie bei Ihrem Gerät die Event-Schnittstelle heisst, zeigt ein Blick in /dev/input &#8212; und ausprobieren.</p>
<p>Stoppen Sie anschließend den Loginmanager gdm, er stört bei der Kalibrierung:</p>
<p><code>/etc/init.d/gdm stop</code></p>
<p><strong>Kalibrierung des Touchscreens</strong></p>
<p>Auf Grund eines fehlenden Cursors funktionierte das Script calibrate.sh auf meinem Beta-Ubuntu nicht. Wer das Prinzip der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bisektion" target="_blank">Intervallschachtelung</a> halbwegs verstanden hat, kann den Touchscreen jedoch innerhalb von zehn Minuten händisch kalibrieren. Als Startwerte empfiehlt sich eine MinX und MinY bei 0 zu belassen und MaxX und MaxY je nach Gerät zwischen 800 und 2500 zu setzen:</p>
<pre>Option "MinX" "0"
Option "MinY" "0"
Option "MaxX" "1000"
Option "MaxY" "1000"</pre>
<p>Starten Sie den X-Server mit dieser Konfiguration von der Konsole mit einem simplen:</p>
<p><code>Xorg</code></p>
<p>Beendet wird der X-Server rabiat mit Strg+Alt+Backspace. Passen Sie die beiden Minimalwerte so an, dass der Mauszeiger im linken oberen Eck landet, wenn man an diese Stelle tippt und er sich beim Bewegen des Stiftes nach rechts unten um ein paar Pixel mitbewegt.</p>
<p>Als nächstes ist die X-Achse dran: Zieht man den Stift am oberen Rand entlang, muss der Cursor unter dem Stift entlang laufen. Bewegt sich das Kreuzchen schneller, ist der MaxX-Wert zu erhöhen, bewegt es sich langsamer, ist der Wert niedriger zu setzen. Wer hier konsequent mit der Halbierung von Intervallen arbeitet, kommt in wenigen Schritten zum Ziel.</p>
<p>Die gleiche Prozedur ist am linken Rand für MaxY zu wiederholen. Jetzt sollte der Mauszeiger an jeder Stelle des Bildschirms &#8212; auch beim Antippen &#8212; unterhalb des Stiftes liegen. Das hat bei meinem B142 nicht ganz geklappt: Rechts oben war der Zeiger etwa vier Punkte über dem Stift, rechts unten vier Punkte darunter. Eine kleine Korrektur der Y-Werte hat den Fehler auf zwei Punkte verringert, wobei jetzt allerdings am linken Rand oben der Zeiger zwei Punkte unter dem Stift liegt. Auf dem Foto ist übrigens die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Parallaxe" target="_blank">Parallaxe</a> durch die nicht senkrechte Aufnahme zu sehen, die größer als bei modernen dünneren Touchscreens ausfällt.</p>
<p>Eigentlich wollte ich an dieser Stelle noch auf die Konfiguration von <a href="http://matchbox-project.org/" target="_blank">Matchbox</a> eingehen. Die bei Ubuntu 7.10 mitgelieferte Version scheint jedoch eine noch nicht ganz komplette Konfiguration zu verwenden und XFCE funktioniert flott und harmoniert gut mit dem Touchscreen &#8212; ich verschiebe Matchbox deshalb erst einmal.</p>
<p>Weitere Beiträge in &#8220;Schrott wird flott&#8221; (die noch nicht verlinkten werden in den nächsten Wochen entstehen):</p>
<ul>
<li><a href="http://blog.mattiasschlenker.de/2007/09/16/schrott-wird-flott-linux-auf-dem-fsc-b142/">Installation von Xubuntu auf dem B142</a></li>
<li><strong>Konfiguration des Touchscreens <strike>und Matchbox als GUI</strike></strong></li>
<li><a href="http://blog.mattiasschlenker.de/2007/11/03/schrott-wird-flott-anwendungen-fur-schwache-hardware/">Anwendungen für schwache Hardware</a></li>
<li>Peripherie: Schnittstellen per Cardbus nachrüsten</li>
<li>Kleine Kaufberatung für Geizhälse</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schrott wird flott: Linux auf dem FSC B142</title>
		<link>http://blog.mattiasschlenker.de/2007/09/16/schrott-wird-flott-linux-auf-dem-fsc-b142/</link>
		<comments>http://blog.mattiasschlenker.de/2007/09/16/schrott-wird-flott-linux-auf-dem-fsc-b142/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 16 Sep 2007 16:16:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer (sonstiges)]]></category>
		<category><![CDATA[Linux und BSD]]></category>
		<category><![CDATA[Schrott flott]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ende der 1990er waren Subnotebooks auch hierzulande ziemlich populär. Zu besten New Economy Zeiten war es en Vogue, mit einem Toshiba Portégé, Toshiba Libretto oder der Fujitsu Siemens B-Serie unterm Arm beim Kunden aufzutauchen. Dem Trend konnten wir uns auch nicht verschließen und so bekam Jochen ein Portége 3010CT und ich kurz darauf ein etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/200709115_b142_xubuntu_medium.jpg" target="_blank"><img src="http://images.mattiasschlenker.de/blog.mattiasschlenker.de/200709115_b142_xubuntu_small.jpg" align="right" /></a></p>
<p>Ende der 1990er waren Subnotebooks auch hierzulande ziemlich populär. Zu besten New Economy Zeiten war es en Vogue, mit einem Toshiba Portégé, Toshiba Libretto oder der Fujitsu Siemens B-Serie unterm Arm beim Kunden aufzutauchen. Dem Trend konnten wir uns auch nicht verschließen und so bekam Jochen ein Portége 3010CT und ich kurz darauf ein etwas dickeres Fujitsu Siemens B142. Beide waren bis etwa 2003 unter Linux oder <a href="http://www.freebsd.org/" target="_blank">FreeBSD</a> im regulären Einsatz und verschwanden danach in einer Krustelkiste. Die Debatte um Billigst-Subnotebooks vom Schlage eines Asus EEE (<a href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/09/08/asus-eee-pc-soll-fuer-preisrutsch-auf-dem-notebookmarkt-sorgen/">insbesondere bei Robert Basic</a>) hat mich nun dazu bewogen, das B142 wieder rauszuholen und zu schauen, wie es sich unter heutigen Bedingungen schlägt. Ziel ist es, ein altes Subnotebook mit robustem Magnesiumgehäuse mit Linux und der richtigen Software zum ernsthaften Konkurrenten moderner Billigrechner zu machen.</p>
<h3>Hardware</h3>
<ul>
<li><strong>Gehäuse:</strong> Magnesium, etwa A5-Format, 30mm dick</li>
<li><strong>Display:</strong> TFT, 8,4 Zoll Diagonale 800&#215;600 Pixel mit PS/2-Touchscreen</li>
<li><strong>RAM:</strong> 32MB fest eingebaut, aufgerüstet mit einem SO-SDRAM auf maximal 160MB</li>
<li><strong>Prozessor:</strong> 300MHz Mobile Celeron &#8220;Mendocino&#8221;</li>
<li><strong>Grafikkarte:</strong> Neomagic NM2160, 2MB Grafikspeicher (genug für 800&#215;600@24Bit  oder extern 1024&#215;768@16Bit)</li>
<li><strong>Festplatte:</strong> 2,5 Zoll, normale Bauhöhe; Original 4,3GB, aufgerüstet auf 40GB; BIOS-Obergrenze bei 64GB (darüber möglicherweise Bootprobleme)</li>
<li><strong>CDROM:</strong> Extern, PCMCIA, nicht bootfähig</li>
<li><strong>Diskette:</strong> Extern am Portreplikator</li>
<li><strong>PCMCIA</strong> Ein Schacht, Cardbus tauglich</li>
<li><strong>USB:</strong> 2 Ports USB 1.0, nicht bootfähig</li>
<li><strong>Netzwerk:</strong> nicht vorhanden</li>
</ul>
<p><span id="more-112"></span></p>
<p>Da sich eine 4,3 Gigabyte-Festplatte kaum für ein modernes Linux eignet &#8212; geschweige denn als Zwischenlager für massenweise Fotos &#8211;, habe ich Ende 2006 beschlossen, eine größere Festplatte einzubauen. Damals waren 40GB günstig zu erhalten, heute würde ich wahrscheinlich 60GB wählen. Diese Größe sollte noch bis 2009 erhältlich sein, in deutlich teurerer Automotive-Spec (-30°C bis +80°C) sogar noch länger. Von größeren Festplatten würde ich indes absehen: Zwar erkennt Linux die Geometrien korrekt, das BIOS jedoch nicht. Das kann unter Umständen zu Bootproblemen führen.</p>
<h3>Vorbereitung der Festplatte</h3>
<p>Weil Ubuntu 7.10 praktisch vor der Tür stand, entschied ich mich für die Alpha-Version 5 (mittlerweile schon wieder näher an der finalen Version) und die Installation via externem PCMCIA-CD-Laufwerk. Hierbei stand zunächst im Weg, dass dieses nicht bootfähig ist. Da ich sowieso die Festplatte austauschen wollte, bereitete ich diese mit einem Adapter 2,5 Zoll auf 3,5 Zoll am PC vor. Die Platte bekam am Anfang eine kleine Linux-Partition, die auf aktiv (!) gesetzt wurde. 20MB genügen hierfür, ich entschied mich für 130MB um auch noch ein Damn Small Linux als Notfallsystem drauf unterzubringen. Dahinter folgte eine 512MB große Swap-Partition, die auch gleich als solche initialisiert wurde. Die restlichen Partitionen sind optional, ich habe sie aber gleich so angelegt, wie ich sie später brauche:</p>
<pre>Disk /dev/hdd: 40.0 GB, 40007761920 bytes

255 heads, 63 sectors/track, 4864 cylinders

Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes

Disk identifier: 0x000b9419</pre>
<pre>Device    Boot      Start         End      Blocks   Id  System

/dev/hdd1   *           1          17      136521   83  Linux

/dev/hdd2              18          80      506047+  82  Linux swap / Solaris

/dev/hdd3              81        3485    27350662+  83  Linux</pre>
<p>Achten Sie darauf, am Ende der Festplatte wenigstens 170MB Platz zu lassen (RAM + Grafikspeicher + etwas Überhang) um später eine Suspend-to-Disk-Partition unterbringen zu können.</p>
<h3>Installations-Bootloader</h3>
<p>Als Bootloader für die Installation wählte ich Extlinux, den EXT2-Bruder von Isolinux und Syslinux (<a href="http://blog.rootserverexperiment.de/2006/08/01/extlinux-flexibler-bootloader-fur-den-rootserver/" target="_blank">Extlinux-Artikel im Rootserverexperiment</a>). Alle drei sind im Syslinux-Paket enthalten. Extlinux setzt zunächst einen DOS-MBR voraus, der ebenfalls im Syslinux-Paket dabei ist. Geschrieben wird dieser mit<tt> cat</tt>. Im nachfolgenden Beispiel ist die am Adapter hängende Notebook-Platte <tt>/dev/hdd</tt>:</p>
<listing>cat mbr.bin &gt; /dev/hdd</listing>   Um Extlinux zu schreiben, mounten Sie die (aktiv markierte!) Bootpartition, wechseln in den Order, der das <tt>extlinux</tt>-Binary enthält und schreiben den Bootloader mit:
<listing>./extlinux /media/hdd1</listing>   Kopieren Sie nun Kernel und Initrd der Ubuntu-Alternate-Installations-CD in die Bootpartition. Ist das geschehen, benötigen Sie eine Konfigurationsdatei <tt>extlinux.conf</tt> (auch im Wurzelverzeichnis der Bootpartition), in der Kernel, Initrd und Bootparameter angegeben sind. Wegen dem ebenfalls auf der Partition untergebrachten Damn Small Linux benannten wir den Kernel<tt> install.bzi</tt> und die Initrd <tt>install.dsk</tt>. Einziger Unterschied zur<tt> isolinux.cfg</tt> der Alternate Install CD ist der Parameter <tt>vga=788</tt>, der 16 Bit Farbtiefe bei 800&#215;600 Punkten erzwingt:
<pre>DEFAULT ubuinst

TIMEOUT 300

PROMPT 1LABEL ubuinst

KERNEL install.bzi

APPEND initrd=install.dsk file=/cdrom/preseed/xubuntu.seed vga=788 quiet --</pre>
<h3>Xubuntu-Installation</h3>
<p>Die so vorbereitete Festplatte sollten Sie vor dem Einbau testen. Noch am Adapter booten Sie Ihren PC von der 2,5-Zoll-Platte. Gefahr besteht keine: Wenn Ubuntu nicht die Instllations-CD findet, bricht die Installation ab. War der Test erfolgreich, bauen Sie die vorbereitete Platte ins B142. Aus- und Einbau beschreiben <a href="http://sandbox.cz/~covex/hw/b112/" target="_blank">Adam Pribyl und Petr Simadl</a> sehr detailliert. Bereits beim dritten Bild der Beschreibung ist die Festplatte erreichbar.</p>
<p>Zur Installation selbst gibt es wenige Anmerkungen: Ich habe sie nach dem Boot von der präparierten Festplatte vom &#8212; ursprünglich im Lieferumfang enthaltenen &#8212; PCMCIA-CDROM durchgeführt. Ein USB-CDROM sollte ebenso funktionieren. Ob ein Usbstick funktioniert, der via <tt>dd</tt> mit der Ubuntu-Installations-CD versehen<br />
wurde, weiss ich nicht, werde ich ggf. noch testen.</p>
<p>Wählen Sie auf jeden Fall die manuelle Partitionierung: Andernfalls löscht Ubuntu die kleine Startpartition, was nach einem Fehler bei der Installation zur Folge hat, dass sie diese nicht erneut starten können und die Festplatte ausbauen müssen &#8212; das tut weder der Platte noch dem Magnesiumgehäuse<br />
besonders gut.</p>
<p>Nach der Installation habe ich das PCMCIA-CDROM durch eine Ethernetkarte ersetzt und in der<tt> /etc/apt/sources.list</tt> die Installations-CD auskommentiert. Damit die Netzwerkkarte beim Start mit einer IP-Adresse versehen wird, modifizierte ich noch die <tt>/etc/network/interfaces</tt>:</p>
<pre>auto lo eth0

iface lo inet loopback

iface eth0 inet dhcp</pre>
<h3>Zwischenfazit</h3>
<p>Mit angestöpselter USB-Maus war so bereits normales Arbeiten möglich. However: 300MHz, 160MB RAM, 800&#215;600 Pixel und fehlende oder veraltete Schnittstellen erfordern den einen oder anderen Workaround oder wenigstens eine pfiffige Konfiguration. Auf die Konfiguration des Touchscreens etc. werde ich deshalb in weiteren Einträgen näher eingehen. Sollten Sie Blut geleckt haben und ein gebrauchtes B142 erstehen wollen: Beziehen Sie auch das Nachfolgemodell B2130 in Ihre Suche ein.<br />
Dieses ist mit 10 Zoll etwas größer, hat eine PXE fähige Netzwerkkarte integriert und kommt (nach meiner Information) mit maximal 320MB RAM klar.</p>
<p>Weitere Beiträge in &#8220;Schrott wird flott&#8221; (die noch nicht verlinkten werden in den nächsten Wochen entstehen):</p>
<ul>
<li><strong>Installation von Xubuntu auf dem B142</strong></li>
<li><a href="http://blog.mattiasschlenker.de/2007/09/24/schrott-wird-flott-touchscreen-des-b142/">Konfiguration des Touchscreens und Matchbox als GUI</a></li>
<li><a href="http://blog.mattiasschlenker.de/2007/11/03/schrott-wird-flott-anwendungen-fur-schwache-hardware/">Anwendungen für schwache Hardware</a></li>
<li>Peripherie: Schnittstellen per Cardbus nachrüsten</li>
<li>Kleine Kaufberatung für Geizhälse</li>
</ul>
<p>Links zum Thema:</p>
<ul>
<li><a href="http://homepage.sunrise.ch/mysunrise/joerg.hau/linux/b142.htm">Linux auf dem B142 (noch aus Stand Kernel 2.4)</a></li>
<li><a href="http://www.lowlevel.cz/log/pivot/entry.php?id=90">Linux auf dem B142 (relativ aktuell)</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Spaß mit Xen</title>
		<link>http://blog.mattiasschlenker.de/2006/05/15/spas-mit-xen/</link>
		<comments>http://blog.mattiasschlenker.de/2006/05/15/spas-mit-xen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 May 2006 05:28:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer (sonstiges)]]></category>
		<category><![CDATA[Linux und BSD]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe &#8212; passend zu einem demnächst erscheindenen Artikel &#8212; zwei weitere
Festplattenimages für den Einsatz unter Xen vorbereitet. Beim ersten handelt es sich um eine komplette openSUSE 10.1, bei der XDMCP von außen erreichbar ist. Das zweite ist das bekannte uClibc-Rootdateisystem, nun aber selbst kompiliert mit den Kernel-Headern von 2.6.12. Es enthält GCC 4.0.3, Linker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe &#8212; passend zu einem demnächst erscheindenen Artikel &#8212; zwei weitere<br />
Festplattenimages für den Einsatz unter Xen vorbereitet. Beim ersten handelt es sich um eine komplette openSUSE 10.1, bei der XDMCP von außen erreichbar ist. Das zweite ist das bekannte uClibc-Rootdateisystem, nun aber selbst kompiliert mit den Kernel-Headern von 2.6.12. Es enthält GCC 4.0.3, Linker und Pipapo und stellt so eine tragfähige Basis für kleine &#8220;Server from Scratch&#8221;, die autark bleiben sollen.<span id="more-77"></span></p>
<p>Bei beiden sind noch einige Feinheiten anzupassen, Nutzern mit Linux-Erfahrung sollte das jedoch keine großen Probleme bereiten. Bitte den ersten Start wie üblich mit &#8220;-c&#8221; ausführen um einen Prompt auf der ersten virtuellen Konsole zu bekommen und die vom DHCP-Server erhaltene IP-Adresse zu ermitteln.</p>
<p>Beim Suse-Image kann dann auf dem Hostsystem (oder jedem anderen Rechner im Netz) mit</p>
<blockquote><p>X -query 123.45.67.89 :1</p></blockquote>
<p>ein zweiter X-Server gestartet und mit Strg+Alt+F7 resp. F8 zwischen Suse-Xen und dem regulären System gewechselt werden.</p>
<p>Ihr werdet selbst sehen, dass beide Images noch &#8220;rough edges&#8221; aufweisen. Diese werde ich bis zum Erscheinen des Xen-Artikels ausbügeln und dann auch offiziell unter <a href="http://news.mattiasschlenker.de/" target="_blank">news.mattiasschlenker.de</a> ankündigen. Bis dahin sollte auch ein Torrent bereitstehen&#8230;</p>
<ul>
<li><a href="http://cdprojekte.mattiasschlenker.de/Public/Xen-Images/" target="_blank">http://cdprojekte.mattiasschlenker.de/Public/Xen-Images/</a></li>
</ul>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Eine domU mit Ubuntu 6-06 steht jetzt auch bereit!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hausbesuch von Microsoft</title>
		<link>http://blog.mattiasschlenker.de/2006/04/06/hausbesuch-von-microsoft/</link>
		<comments>http://blog.mattiasschlenker.de/2006/04/06/hausbesuch-von-microsoft/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Apr 2006 16:27:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ms</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer (sonstiges)]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.mattiasschlenker.de/2006/04/06/hausbesuch-von-microsoft/</guid>
		<description><![CDATA[Wer einen PC ohne Betriebssystem kauft, ist höchst verdächtig, er könnte ein illegal kopiertes Windows oder &#8212; noch schlimmer &#8212; Linux auf dem Rechner installieren. Vielleicht hat er aber auch noch eine alte Windows-Lizenz von dem Rechner, der jetzt als Samba-Server im Keller steht oder der Kunde ist Unternehmer und hat eine Volumenlizenz. All diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer einen PC ohne Betriebssystem kauft, ist höchst verdächtig, er könnte ein illegal kopiertes Windows oder &#8212; noch schlimmer &#8212; Linux auf dem Rechner installieren. Vielleicht hat er aber auch noch eine alte Windows-Lizenz von dem Rechner, der jetzt als Samba-Server im Keller steht oder der Kunde ist Unternehmer und hat eine Volumenlizenz. All diese Möglichkeiten haben gemein, dass Microsoft weniger Lizenzen verkauft als möglich wäre.</p>
<p><a target="_blank" href="http://news.zdnet.co.uk/0,39020330,39261437,00.htm">Microsoft UK</a> hat nun ein Gegenmittel ersonnen. Im Königreich wird der Software-Riese demnächst eine eigene Truppe zusammenstellen, die Hausbesuche bei Kunden durchführt, die Rechner ohne Betriebssystem kaufen. Offiziell will man natürlich Schaden vom Kunden abwenden, schließlich ist es billiger, ein Windows nachzulizenzieren, als wegen Lizenzverstößen Schadenersatz zahlen zu müssen.</p>
<p>Inoffiziell wird schnell GEZ-Feeling aufkommen: kaum hat man den PC gekauft, steht die nette Microsoft-Taskforce vor der Tür und interviewt Dich geschickt mit Fangfragen. Mal gespannt, wann wir in Deutschland eine ähnliche Truppe bekommen. Nachdem die Musikindustrie gerade dabei ist, ohne dem lästigen Umweg über Strafverfahren die Daten von Tauschbörsennutzern abzufragen, wäre es nur logisch, wenn der größte Betriebssystemhersteller direkt und unkompliziert ermitteln könnte, wer die Windows-Steuer umgeht.</p>
<p><strong>PS:</strong> Ich habe gerade nachgezählt: von den Rechnern in meinem Büro und Testlabor sind exakt 12,5% mit Windows-Lizenzen ausgerüstet. <a target="_blank" href="http://www.kanotix.com/">Die</a> <a target="_blank" href="http://www.netbsd.org/">anderen</a> <a target="_blank" href="http://www.linuxfromscratch.org/">87,5%</a> <a target="_blank" href="http://buildroot.uclibc.org/">kommen</a> <a target="_blank" href="http://apple.com/macosx/">wunderbar</a> <a target="_blank" href="http://www.freebsd.org/">ohne</a> <a target="_blank" href="http://www.ubuntu.com/">Windows</a> <a href="http://www.kernel.org/">klar</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>109</slash:comments>
		</item>
	</channel>
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